Sambafußball im Bruno-Pezzey-Stadion

Der 23-jährige Brasilianer wechselt von Liechtenstein nach Lauterach.
Lauterach Regionalligist FC Lauterach hat sich verstärkt: Mit Felipe Becegato de Mello kommt ein Spieler, der Technik, Tempo und Torgefahr mitbringt. Der 23-jährige Brasilianer wechselt vom liechtensteinischen Erstligisten Eschen/Mauren zum Club aus der Hofsteiggemeinde und soll die Offensive der Lauteracher auf ein neues Niveau heben.
Becegato de Mello ist vor allem für seine starke Ballbehandlung, seine Durchsetzungskraft im Eins-gegen-eins sowie seinen ausgeprägten Torriecher bekannt. Attribute, die dem Spiel der Lauteracher gut zu Gesicht stehen. Auch wenn seine Torquote beim USV Eschen/Mauren auf den ersten Blick bescheiden wirkt – zwei Treffer in 26 Pflichtspielen –, sei der Brasilianer laut Vereinsangaben ein belebendes Element im Angriffsspiel gewesen, das Räume schafft und Chancen initiiert.
Zuvor war Felipe bereits in Vorarlberg aktiv: Beim Wälderklub FC Hittisau machte er in der Saison davor mit einer deutlich besseren Ausbeute auf sich aufmerksam. Zwölf Treffer in einer Spielzeit sprechen für sich und machten auch höherklassige Vereine auf ihn aufmerksam. Nun also der Wechsel in die Regionalliga – für den jungen Brasilianer ein logischer nächster Schritt.
„Felipe bringt genau das Profil mit, das wir gesucht haben: Er ist kreativ, schnell, technisch stark und hat den Zug zum Tor”, heißt es seitens des FC Lauterach. Man verspreche sich viel vom Offensivneuzugang, der nicht nur als reiner Vollstrecker, sondern auch als Vorbereiter agieren könne.
Die Verantwortlichen setzen große Hoffnungen in den Neuzugang, der bereits ins Mannschaftstraining integriert wurde. „Wir sind überzeugt, dass Felipe unser Spiel variabler und gefährlicher macht“, so die sportliche Leitung. Für den Spieler selbst ist die Rückkehr nach Vorarlberg gleichzeitig auch eine Art Heimkehr. Mit einem weiteren Personalupdate sorgt der Verein auch auf der Seite der Abgänge für Klarheit: Youngster Elia Reiner wird bis Saisonende an den Eliteligisten FC Hard verliehen, um dort wichtige Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln.
Mit dem Transfer unterstreicht Lauterach seine Ambitionen, in der Regionalliga tabellenmäßig weiter oben zu spielen – und setzt dabei auf südamerikanische Kreativität gepaart mit Vorarlberger Bodenständigkeit. VN-TK