„Meine Aufgabe hier ist noch nicht zu Ende”

Julian Mair bleibt beim FC Lustenau und setzt klares Zeichen.
Lustenau Seit einem Jahr steht Julian Mair beim FC Lustenau unter Vertrag, nun hat der 31-jährige Götzner frühzeitig seine Zukunft geklärt und auch für die kommende Saison verlängert. Für den offensiv variabel einsetzbaren Spieler ist das ein eher ungewohnt früher Schritt, hatte er doch in den vergangenen Jahren seine Entscheidungen oft bis kurz vor Ende der Transferperiode hinausgezögert und sich erst spät für einen neuen Verein entschieden.
Mit der vorzeitigen Verlängerung setzt Mair nun ein klares Zeichen – sowohl in Richtung Verein als auch innerhalb der Mannschaft. Der Routinier sieht im FC Lustenau das nötige Potenzial, um sich nachhaltig in der Regionalliga zu etablieren und künftig eine gewichtigere Rolle einzunehmen. „Wir müssen eine gestandene Regionalliga-Mannschaft werden, das Potenzial ist allemal vorhanden. Meine Berufung ist noch nicht zu Ende. Der Verein ist wirklich etwas Besonderes, wie eine große Familie“, sagt Mair.

Der 31-Jährige will dabei nicht nur sportlich Akzente setzen, sondern auch als Führungsspieler vorangehen. Die Qualität im Kader sei vorhanden, nun gehe es darum, diese auch konstant auf den Platz zu bringen und sich im Frühjahr weiter zu stabilisieren. „Wir müssen auch eine konkurrenzfähige Mannschaft in der Regionalliga dann ab dem Sommer sein und das ist durchaus möglich mit unserer Qualität in der Mannschaft“, so Mair weiter.
Sportlich überzeugt der Götzner durch seine Vielseitigkeit: Ob auf der Außenbahn, im Mittelfeld oder in der Offensive – Mair ist flexibel einsetzbar und bringt neben Übersicht auch technische Stärke und Torgefahr mit. Große Unterstützung erhält er von seiner langjährigen Freundin Leonie Hartl.
Eine besondere Note erhält für ihn das anstehende Derby gegen den FC Dornbirn. Zwischen 2015 und 2016 absolvierte Mair insgesamt 37 Spiele für die Rothosen und gewann zwei VFV-Cup-Titel. Entsprechend emotional ist das Wiedersehen mit seinem Exklub. Der FC Lustenau geht mit Selbstvertrauen in das Duell, nachdem im Herbst ein überraschend klarer 4:0-Auswärtssieg in Dornbirn gelungen war. Nun soll dieser Schwung mitgenommen und der positive Lauf im Frühjahr fortgesetzt werden. VN-TK