Absolutes Neuland für den SV Lochau

Der Aufsteiger setzt auf Erfahrung, Qualität und lautstarke Unterstützung im Heimstadion.
Lochau Die Feierlichkeiten zum 80-Jahr-Jubiläum des SV Lochau sind Geschichte, nun richtet sich der Blick nach vorne. Mit dem erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga West schlägt der Traditionsverein das bedeutendste Kapitel seiner Vereinsgeschichte auf. Erstmals misst sich der Klub in der höchsten Amateurklasse Österreichs – und geht dieses Abenteuer mit viel Zuversicht an.

Nicht nur sportlich, sondern auch infrastrukturell haben sich die Leiblachtaler für die neue Herausforderung gerüstet. Das Stadion Hoferfeld präsentiert sich abseits des Spielfeldes in neuem Glanz. Ein moderner Campus mit neuen Kabinen für die Heimmannschaft, einem Physioraum sowie zusätzlichen Lagerräumen sorgt für bessere Bedingungen und unterstreicht die Ambitionen des Vereins.
Sportlich lautet das oberste Ziel ganz klar Klassenerhalt. Die Verantwortlichen wissen um die Qualität der Regionalliga West, trauen ihrer Mannschaft aber zu, sich in der Liga zu behaupten. Gerade vor heimischem Publikum soll das Hoferfeld zu einer Festung werden. Überraschungen gegen etablierte Gegner sind dabei keineswegs ausgeschlossen.

Der Kader bringt einiges an Erfahrung mit. Etwa die Hälfte des Aufgebots verfügt bereits über Einsätze in der Westliga und kennt die Anforderungen dieser Spielklasse. Mit Lukas Kusche, Danijel Gasovic, Bojan Avramovic und Lukas Feuersinger verpflichtete Lochau vier Neuzugänge, die die Qualität nochmals anheben sollen.
Die jungen Eigenbauspieler Etienne Steffani, Nicolas Messmer und Dimitros Pepa erhalten im Eins regelmäßig Spielpraxis und sollen Schritt für Schritt an das Niveau der Regionalliga herangeführt werden.












Langzeitverletzter Patrick Prantl steht kurz vor seinem Comeback und dürfte in zwei bis drei Wochen wieder zur Verfügung stehen. Damit verfügt das Trainerteam über zusätzliche Optionen in einem Kader, der auf allen Positionen gut besetzt ist und sowohl Qualität als auch Konkurrenzkampf bietet.
Mit einer modernen Infrastruktur, einer eingespielten Mannschaft, gezielten Verstärkungen und einer gesunden Mischung aus Erfahrung und jungen Eigengewächsen geht der SV Lochau optimistisch in seine erste Regionalliga-Saison. Der Klassenerhalt bleibt zwar das erklärte Ziel, doch die Voraussetzungen sind vorhanden, um als Aufsteiger auch für die eine oder andere Überraschung zu sorgen.