Doppelter Titelgewinn soll kein Einzelfall bleiben

Nach zwei Triumphen folgt der nächste Angriff auf die Spitze.
Hohenems Nach Platz sieben in der Westliga in der vergangenen Saison blickt der VfB Hohenems mit viel Selbstvertrauen auf die neue Spielzeit. Die Emser wollen nicht nur ihre beiden Erfolge aus dem Vorjahr – den Vorarlberger Cup und den Titel als Vorarlberger Amateurmeister – verteidigen, sondern sich auch in der Meisterschaft deutlich weiter nach vorne arbeiten. Trainer Werner Grabherr spricht von einer Mannschaft, die qualitativ breiter und stärker geworden ist und deshalb berechtigte Ambitionen auf eine Spitzenplatzierung anmeldet.

„Wir haben uns hohe Ziele gesteckt. Wir wollen eine gute Rolle spielen und vorne dabei sein“, sagt Grabherr. Ein Platz unter den besten fünf Teams sei jedenfalls ein realistisches Ziel. Betrachtet man die vergangene Saison ohne die Salzburger Vereine, lagen mit Imst und Dornbirn lediglich zwei Mannschaften vor dem VfB.
Ein Schlüssel dafür soll die größere Qualität im Kader sein. Gemeinsam mit Sportchef Johannes Klammer wurden im Sommer nur gezielte Verstärkungen verpflichtet. „Wir waren schon im Frühjahr sehr erfolgreich und haben die Mannschaft nur punktuell ergänzt. Der Kader ist qualitativ breiter und besser geworden. Das verspricht einiges für die neue Saison“, betont Grabherr.
Noch gedulden müssen sich die treuen Emser Fans bei Neuzugang Valdir Henrique Barbosa da Silva. Der Brasilianer laboriert weiterhin an den Folgen einer Knieverletzung und wird sein Debüt verschieben müssen. Einen konkreten Zeitpunkt für sein Comeback könne derzeit niemand nennen. „Valdir ist mitten in der Reha und aktuell nur sehr kontrolliert am Trainingsplatz zu sehen. Es wird sicher noch die eine oder andere Woche dauern, bis er das Dress des VfB überstreifen wird. Wir werden Woche für Woche schauen, dass wir Schritt für Schritt weiterkommen. Hoffentlich steht er uns dann bald voll zur Verfügung“, erklärt Grabherr.
Trotz dieses Rückschlags blickt der Trainer optimistisch auf die neue Saison. In einer ausgeglichenen, neuen Westliga werde sich erst zeigen, wer sich an der Spitze etablieren könne. Der VfB Hohenems möchte dabei nicht nur seine beiden Titel erfolgreich verteidigen, sondern sich auch in der Endabrechnung ganz vorne etablieren. „Die hohen Ansprüche machen auch sehr viel Spaß. Es macht Freude, mit dieser Mannschaft zu arbeiten“, sagt Grabherr. VN-TK



