Starkes Röthis mit Wolfurts Notelf in nur 14 Minuten fertig

Baldauf, Sohler und Rexhaj sorgen beim 3:0 schon vor der Pause für den Endstand.
Wolfurt Der SC Röthis hat das RLW-Derby beim Schlusslicht FC Wolfurt mit einem beeindruckenden Zwischenspurt entschieden. Drei Tore innerhalb von nur 14 Minuten sorgten auf dem schwer bespielbaren Sportplatz an der Ach bereits nach einer halben Stunde für klare Verhältnisse. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 3:0 und kletterten in der Regionalliga West auf Rang acht.
Wolfurt ging personell auf dem Zahnfleisch in das Duell. Kalb, Özüyer, Dunand, Özdemir, Aleksandar Umjenovic und Alessandro Petrovic fehlten, entsprechend schwer war es für die Hausherren, gegen die eingespielte Röthner Mannschaft über die gesamte Spielzeit dagegenzuhalten. Die Gäste hatten die bessere Spielanlage, waren in den entscheidenden Momenten konsequenter und legten mit einem kurzen, aber folgenschweren Offensivfeuerwerk den Grundstein zum Sieg.

Nach 16 Minuten schlug Thomas Baldauf erstmals zu. Der Röthner Angreifer zog ab und traf präzise ins linke Kreuzeck. Wolfurt war vom Gegentreffer noch nicht richtig zurückgekommen, da lag der Ball schon wieder im Netz. Nur vier Minuten später stellte Marcel Sohler per Kopf auf 2:0. Nach einem Handspiel zeigte Schiedsrichter Stojnic auf den Elfmeterpunkt. Arbnor Rexhaj übernahm Verantwortung und verwandelte souverän zum 3:0.

Wolfurt versuchte nach der Pause, zumindest noch einmal heranzukommen. Die beste Gelegenheit hatte Brustolin unmittelbar nach Wiederbeginn, später bot sich auch Bolkart eine Möglichkeit auf den Ehrentreffer. Röthis blieb dagegen gefährlich und hätte den Vorsprung sogar noch ausbauen können.
Rexhaj vergab weitere Chancen (48./84.), Joker Adrian Knünz scheiterte in der Schlussphase gleich zweimal und auch Baldauf hatte noch die Möglichkeit auf seinen zweiten Treffer.

Damit feiert Röthis den dritten Sieg im fünften Vorarlberger Derby der Saison. Zwei weitere Begegnungen endeten Remis, die Bilanz der Vorderländer gegen die heimischen Konkurrenten ist damit weiterhin makellos.

Für Wolfurt ist die Situation deutlich unangenehmer. Vier Punkte aus zehn Spielen bedeuten weiterhin den letzten Tabellenplatz. Auch im fünften Vorarlberger Duell wartet Wolfurt auf den ersten Sieg. Ein Remis und vier Niederlagen stehen bislang zu Buche. VN-TK
