Lochau jubelt über historischen Sieg – Altach und Lustenau gehen unter

Leiblachtaler feiern ersten Auswärtserfolg, zwei Ländle-Klubs kassieren Pleiten
Lochau Der SV Lochau hat in der Regionalliga West Vereinsgeschichte geschrieben. Die Leiblachtaler feierten beim SV Fügen einen hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg. Während der Aufsteiger aus dem Leiblachtal jubelte, erlebten die SCR Altach Juniors und der FC Lustenau einen rabenschwarzen Spieltag. Beide Mannschaften gingen in Tirol deutlich unter.
Für den SV Lochau war der Erfolg in Fügen weit mehr als ein gewöhnlicher Dreier. Erstmals überhaupt gewann die Mannschaft in der Regionalliga West auf fremdem Platz. Für den Jubilar aus dem Leiblachtal ist dieser historische Triumph zweifellos einer der sportlichen Höhepunkte. Dabei musste die Elf rund um Aufstiegsmacher Metin Batir zunächst einem Rückstand hinterherlaufen. Stephan Kuen brachte die Gastgeber in Führung (28.).
Nach dem Seitenwechsel schlug jedoch das Lochauer Sturmduo zu. Nicolas Messmer stellte in der 52. Minute auf 1:1, ehe Tarkan Parlak sieben Minuten vor Schluss den viel umjubelten Siegtreffer erzielte. Mit dem historischen Auswärtssieg kletterten die Leiblachtaler auf Tabellenplatz elf und verschafften sich etwas Luft im Abstiegskampf.
Ganz anders die Gefühlslage beim FC Lustenau. Die Mannschaft kam beim Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten SC Imst mit 2:7 gehörig unter die Räder. Dabei hatte die Partie für die Lustenauer vielversprechend begonnen. Kalkan brachte die Gäste bereits in der zwölften Minute in Führung. Doch die Freude hielt gerade einmal zwei Minuten. Kofler glich per Elfmeter aus, anschließend brachen bei den Vorarlbergern sämtliche Dämme. Zur Pause lag Lustenau bereits 1:4 zurück. Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste kein Mittel gegen die offensivstarken Tiroler. Junior gelang in der 86. Minute lediglich Ergebniskosmetik.
Nicht weniger ernüchternd verlief der Auftritt der SCR Altach Juniors beim FC Kufstein. Trotz namhafter Unterstützung aus der Profiabteilung durch Piffer, Bell, Tietietta und Yalcin setzte es eine deutliche 0:4-Niederlage. Zum Albtraum wurde dabei Kufsteins Cisse, der mit drei Treffern praktisch im Alleingang für klare Verhältnisse sorgte. Hofmann setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt. Für die zweite Altacher Garnitur wird die Situation zunehmend bedrohlich. VN-TK