Mit dem Zug durch Capital USA

Die Bundesstaaten Maryland, Virginia und Washington, D.C. bieten jede Menge Eisenbahnnostalgie.
Anfang November soll es endlich soweit sein: Die USA erlauben die Einreise für geimpfte Personen – so zumindest die offizielle Ankündigung. Voraussetzung sind neben der Impfung ein negativer Test und eine Zustimmung zur Kontaktverfolgung. Wer diese Auflagen auf sich nimmt, hat also erstmals seit März 2020 wieder die Möglichkeit, das Land zu bereisen. Wer viel vom Land sehen möchte und nicht unbedingt selbst mit dem Auto fahren will, kann auch eine Bahnreise unternehmen. Vor allem in der US-Hauptstadtregion gibt es mit der Eisenbahn viel zu entdecken. In diesem Jahr feiert die US-amerikanische Bahngesellschaft Amtrak immerhin ihr 50-jähriges Bestehen. Auf etwa 35.000 Kilometern Strecke verbindet ihr Bahnnetz 500 Ziele in 46 Bundesstaaten sowie drei kanadischen Provinzen. Doch die Geschichte der Eisenbahn in den USA ist viel älter: Sie begann vor über 190 Jahren in Baltimore, Maryland. Heute verkehren anstelle von Dampflokomotiven Hochgeschwindigkeitszüge, die eine komfortable Alternative für Besucher bieten, die US-Hauptstadtregion Washington, DC mit den zwei angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virginia auf Schienen zu entdecken. Zugliebhaber können sich aber auch auf eine Menge Eisenbahn-Nostalgie freuen.
Die erste Eisenbahn Amerikas
Nur knapp 21 Kilometer lang und doch mit Spannung erwartet: 1830 wurde die erste amerikanische Eisenbahnstrecke von Baltimore, damals die zweitgrößte Stadt der USA, nach Ellicott City in Maryland eröffnet. Während Urlauber noch heute die Ellicott City Station, den ältesten Personenbahnhof der USA, besuchen können, wartet auf der anderen Seite mit dem Baltimore and Ohio Railroad Museum die umfangreichste Sammlung amerikanischer Schienenfahrzeuge. Die Mount Clare Shops in Baltimore, einer der ältesten Eisenbahnbaukomplexe Amerikas und National