Ringen: Klaus mit Triumph beim Edwin-Lins-Gedächtnisturnier

12.06.2019 • 20:30 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Klauser Ringerstaffel mit makelloser Bilanz bei Mannschaftsturnier in der Winzergemeinde.

Die Ringsportfans bekamen beim Edwin-Lins-Gedächtnisturnier zahlreiche packende Duelle zu sehen. VEREIN

Klaus Zusammen mit Werner Hartmann, Helmut Längle, Hans Marte, Günter Busarello, Reinhard Hartmann, Herbert Nigsch und Dietmar Streitler ist Edwin Lins einer der acht Ringer vom Kraftsportklub (KSK) Klaus, die im Verlauf ihrer Karriere bei Olympischen Sommerspielen im Einsatz waren. Zum Gedenken an den im Jänner 2018 im Alter von 54 Jahren verstorbenen Edwin Lins, Olympiateilnehmer 1984 und 1988, veranstaltete der KSK Klaus das erste Edwin-Lins-Gedächtnisturnier. Dabei lieferten sich fünf Ringerstaffeln aus der Schweiz, Deutschland und Italien und der Heimverein packende Duelle auf der Ringermatte.

Renommierte Gegner aus vier Ländern bezwungen

Nach den Teilnahmen an den nationalen Einzelmeisterschaften im Frühjahr präsentierte sich der Gastgeberverein im ersten Mannschaftskampf der Saison von seiner besten Seite. Im Auftaktkampf gegen die Staffel Lotta Clubs Roverto gab es für die Equipe des Trainerduos Philip Gutensohn und Sandor Kanyasi einen 27:6-Punktesieg, was auch die gewonnenen technischen Punkte (77:19) bestätigten. Anschließend folgten ein 25:9 (77:31) gegen den SC Isaria Unterföhring und das knappe 16:14 (50:34) gegen die Auswahl von Brandenburg.

Danach kam es dann zu den Prestigeduellen gegen die beiden besten Staffeln der letzten Saison der Schweizer Mannschaftmeisterschaft. Nach dem 20:12 (41:44) gegen Vizemeister RC Willisau Lions konnte sich der neunmalige ÖRSV-Titelträger (letztmals 2016) und 17-fache Vizemeister aus der Winzergemeinde auch gegen den Schweizer Meister der letzten drei Jahre, die RS Kriessern, mit 23:11 (65:39) durchsetzen. „Auch wenn bei den Gegner bedingt durch die relativ frühe Jahreszeit für ein Mannschaftsturnier der eine oder andere Spitzenringer gefehlt hat, dürfen wir berechtigt stolz sein. Die Jungs haben sich mächtig ins Zeug gelegt und verdient den Wanderpokal geholt“, betonte KSK-Sportchef Bernd Ritter stolz.

Johannes Ludescher blieb in allen fünf Kämpfen siegreich. Vom 21. bis 30. Juni ist der 26-jährige Schwergewichtler bei den zweiten Europaspielen in Minsk im Einsatz. VN/Stipolvsek

Ludescher und Halbeisen mit makelloser Bilanz

Insgesamt konnten die 13 eingesetzten Athleten des Turniersiegers 27 ihrer 40 Einzelkämpfe siegreich beenden. Johannes Ludescher (125 kg Freistil) und David Halbeisen (85 kg, griechisch-römischer Stil) konnten alle fünf Kämpfe für sich entscheiden, Stefan Steigl und Dominic Peter behielten in vier ihrer fünf Kämpfe die Oberhand. Je zwei Siege steuerten Pascal Lins, Simon Hartmann und Magomed Schuaipov bei, und je einen Punkt holten Hizir Dursuev, Alwin Geiger und Lukas Lins. Lediglich das Trio Dawud Dawudov, Ilias Magomedow und Raphael Jäger blieb ohne Einzelerfolg.

Generalprobe für die Europaspiele

Für Schwergewichtler Johannes Ludescher war das Heimturnier die Generalprobe für einen der Saisonhöhepunkte. Der 26-Jährige wurde für die zweiten Europaspiele vom 21. bis 30. Juni in Minsk nominiert. Der EM-Zehnte war bereits vor vier Jahren bei der Premiere der Europaspiele in Baku dabei und belegte dabei Rang 17.

Die siegreiche Staffel des Kraftsportklubs (KSK) Klaus beim Edwin-Lins-Gedächtnisturnier. Verein