Dornbirn-Stürmer Emilio Romig: „Wir wollen ordentlich Lärm machen“

09.07.2019 • 07:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Emilio Romig verstärkt in der kommenden Saison die Reihen des Dornbirner EC. GEPA
Emilio Romig verstärkt in der kommenden Saison die Reihen des Dornbirner EC. GEPA

Drei Frage, drei Antworten mit Dornbirn-Stürmer Emilio Romig

Dornbirn Im Februar 2018 kehrte der damals 25-jährige Emilio Romig in seine Heimstadt Wien zurück. Der Eishockeyprofi verbrachte gute zehn Jahre im Ausland. Nach 86 EBEL-Einsätzen für die Vienna Capitals geht der Stürmer in dieser Saison für Dornbirn auf Torjagd. Der 1,75 Meter große Angreifer bereitet sich aktuell in Denver (USA) auf die Meisterschaft vor.

Ist Vorarlberg komplettes Neuland oder kennen Sie das Ländle bereits?

Romig Im Alter von 12 oder 13 Jahren war ich in Lustenau bei einem meiner ersten ÖEHV-Auswahl -Turniere. In der letzten Saison war ich während der Wien-Gastspiele hier. Das war es dann mit meinen Kenntnissen. Hängengeblieben ist aber die gute geografische Lage von Dornbirn und die beeindruckende Landschaft.

Mit welchen Erwartungen wechseln Sie nach Dornbirn?

Romig Es ist kein Geheimnis, dass wir nicht dasselbe Budget wie andere Organisationen haben. Umso wichtiger ist, dass die Chemie im Team passt und wir so schnell wie möglich zu einer Mannschaft zusammenwachsen. Das Ziel ist natürlich das Playoff, um dann dort ordentlich Lärm zu machen.

Sie haben viele Jahre im Ausland verbracht. Was hat Ihnen diese Zeit gebracht?

Romig Ich war fast 10 Jahre im Ausland. In Tschechien drei Jahre und dann in Nordamerika weitere sieben Jahre. Abgesehen vom Eishockey, war es eine besondere Challenge, sich alleine im Ausland mit einer fremden Sprache und einer fremden Kultur zurechtzufinden. Das war natürlich nicht immer einfach, aber man lernt sich durchzuschlagen. Zusätzlich habe ich in meiner Zeit in Amerika das Glück gehabt meine akademische Ausbildung fortzusetzen. Ich habe ein Studium in Finanzwirtschaft abgeschlossen. Noch jetzt verbringe ich den Großteil der Sommermonate in Denver, wo ich im College gespielt habe. Das soziale Umfeld und die einmaligen Trainingsvorraussetzungen sind dort optimal, um mich auf die Saison vorzubereiten. abr

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