Valentino Müller mit Siegtreffer für den LASK

10.08.2019 • 20:45 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Valentino Müller jubelt über seinen Premierentreffer in der Bundesliga.GEPA
Valentino Müller jubelt über seinen Premierentreffer in der Bundesliga.GEPA

Der gebürtige Lustenauer und Ex-Altach-Kicker Valentino Müller trifft zum 2:1-Sieg des LASK bei Admira Wacker.

Markus Krautberger

Mödling Der LASK bleibt in der laufenden Saison der Fußball-Bundesliga ohne Makel. Die Linzer feierten in der 3. Runde trotz intensiver Personalrotation einen 1:0-(1:0)-Erfolg bei der Admira und tankten weiter Selbstvertrauen für das Heimduell mit dem FC Basel am Dienstag. Für den entscheidenden Treffer sorgte Valentino Müller mit seinem ersten Ligator in der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2), Valerien Ismael gewann als erster LASK-Trainer die ersten drei Bundesligaspiele.

„Es war sehr viel Geduld nötig und kein schönes Spiel. Ich persönlich freue mich natürlich über meinen ersten Treffer in der Bundesliga“

Valentino Müller, LASK-Spieler

Ismael gab sich aufgrund der Verletzung von Verteidiger Christian Ramsebner sowie der Doppelbelastung höchst rotationsfreudig. Im Vergleich zum Spiel in Basel kamen sechs Neue in die Startelf, für Mittelfeldmann David Schnegg (20) war es das Bundesligadebüt, für Stürmer Thomas Sabitzer (18) der erste Einsatz von Beginn an. Die Stammkräfte Rene Renner und Reinhold Ranftl standen überhaupt nicht im Kader. Dem LASK gehörte von Beginn an das Spiel, trotz fast 70 Prozent Ballbesitz schauten aber relativ wenige Torszenen heraus. Erst prüfte Marko Raguz nach langem Einwurf Goalie Andreas Leitner (9.), nach gut einer halben Stunde fehlten den Stürmer nach Vorlage von Gernot Trauner bei einem Schuss aufs lange Eck nur wenige Zentimeter (32.).

Schöner Treffer von Müller

Die Führung der Linzer kam zwar spät, aber doch noch vor der Pause – Müller beförderte nach Vorlage von Thomas Goiginger den Ball mit einem schönen Schuss aus wenigen Metern ins obere kurze Eck. Zugleich war es die letzte echt gefährliche Aktion des LASK, der nach dem Seitenwechsel zwar neuerlich dominierte, aber keine nennenswerte Chance mehr verzeichnete – mit Ausnahme eines Schussversuchs von „Joker“ Samuel Tetteh, der Beute Leitners wurde (92.).