Handball: Feuertaufe für Bregenz vor den Topduellen

Sport / 12.09.2019 • 21:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der gebürtige Kärntner Marian Klopcic will mit Toren dazu beitragen, dass Bregenz mit zwei Punkten aus Ferlach zurückkehrt.GEPA

Bregenzer Handballer wollen in Ferlach die ersten Saisonpunkte einfahren.

Bregenz Fünf Tage vor den beiden Krachern innert 48 Stunden zu Hause gegen Meister Krems (Mittwoch, 19 Uhr) und bei Lokalrivale Alpla HC Hard (Freitag, 19 Uhr) wollen die Bregenzer Handballer den langersehnten Befreiungsschlag landen. Am dritten Spieltag der Spusu Liga gastierten die Festspielstädter heute (19 Uhr) bei Ferlach. Die Equipe aus der südlichsten Stadtgemeinde Österreichs kurz vor der slowenischen Grenze überzeugte bislang, ist nach dem 25:23-Heimsieg und dem 32:32 in Linz noch ohne Niederlage und nimmt Rang zwei in der Tabelle ein.

Lechzen nach Erfolgserlebnis

Im Gegensatz dazu musste das Team von Cheftrainer Markus Burger im bisher einzigen Ligaspiel vor zwei Wochen bei Schwaz eine unglückliche 26:27-Niederlage hinnehmen. Der 55-jährige Burger, seit März Nachfolger von Jörg Lützelberger, macht kein Hehl daraus, dass der Gewinn von zwei Punkten mit einem Befreiungsschlag zu vergleichen wäre. „Trotz großer Bemühungen sind wir noch nicht dort, wo wir hinwollen. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Ante Esegovic und Lukas Frühstück haben die Situation nicht verbessert. Wir lechzen nach einem Erfolgserlebnis.“

Die Pause, bedingt durch die Europacupteilnahme von Zweitrundengegner West Wien, wurde dazu genutzt, noch einmal die Spielzüge zu vertiefen. „Wir arbeiten täglich hart, damit wir aus diesem Wellental herauskommen. Die Moral in der Mannschaft passt, was fehlt, ist das sehnlichst erwünschte Erfolgserlebnis“, erklärt Burger.

Den Blick nach vorne gerichtet

Dass der Ur-Bregenzer seit seinem Amtsantritt Anfang März in acht Punktspielen lediglich zwei Siege zu Buche stehen hat, hat für Burger keine Bedeutung. „Was war, kann man nicht mehr rückgängig machen. Ich bin ein positiv denkender Mensch, der nicht nach hinten tritt, sondern seinen Fokus nach vorne richtet. Wir sind auf einem guten Weg und nun gilt es, die allgemeine Aufbruchsstimmung im Verein auf dem Parkett zu bestätigen. Dafür müssen wir brennen und bereit sein, durchs Feuer zu gehen.“

Aus personeller Sicht hat sich seit der Schwaz-Partie die Situation etwas verbessert. Während Esegovic und Frühstück weiter fehlen, ist Nico Schnabl nach seinem Bänderriss am Sprunggelenk wieder zurück. „Natürlich ist er noch nicht voll einsatzbereit. Trotzdem erhoffe ich mir, dass er bei seinen Kurzeinsätzen die notwendigen Impulse setzen kann und dazu beiträgt, dass wir mit einem Erfolgserlebnis aus Kärnten zurückkehren“, betont Burger kämpferisch.

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