Rothosen wollen Titelfavorit Ried fordern

Sport / 23.11.2019 • 14:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Franco Joppi (l.) und Co. können mit breiter Brust beim großen Favoriten SV Ried antreten. Ziel ist es, zumindest mit einem Punkt im Gepäck die Heimreise anzutreten. GEPA

Der FC Dornbirn gastiert beim Tabellenzweiten SV Ried. Die Mader-Elf will es den Oberösterreichern ganz schwer machen.

Dornbirn Im Topspiel zur Sonntagsmatinee (10.30 Uhr) zwischen dem Zweiten SV Ried und dem Vierten FC Dornbirn sind die Rollen klar verteilt. Die Oberösterreicher sind seit neun Spielen ungeschlagen, haben zuletzt sieben Mal in Folge gewinnen können. Die Elf von Trainer Gernot Baumgartner könnte mit einem weiteren Sieg einen neuen Rekord im Innviertel aufstellen: Acht Siege in Serie gab es in der Profi-Ära der SV Ried noch nie. Allerdings hoffen die Rothosen auch, den Topfavorit zu ärgern und die eigene Erfolgsserie von acht ungeschlagenen Partien zu verlängern. „Mein Team muss mit viel Kämpferherz, Laufbereitschaft, Wille und Spielwitz die hohe Qualität der starken Rieder Einzelspieler kompensieren. Es braucht eine Topleistung über 90 Minuten, dazu ein Quäntchen Glück, um zumindest einen Zähler ins Trockene zu bringen“, erklärt FCD-Trainer Markus Mader vor dem Match.

„Es braucht eine Topleistung über 90 Minuten, dazu ein Quäntchen Glück, um zumindest einen Zähler ins Trockene zu bringen.“

Markus Mader, Trainer FC Dornbirn

Durch die Sperren von Maurice Mathis und Deniz Mujic wird es zwangsweise zu einer taktischen Umstellung der Mannschaft kommen müssen. Dazu ist auch Kapitän Aaron Kircher fraglich, die Innenbänder im Knie machen noch Probleme. Erst ein Fitnesstest wird Klarheit über seinen Einsatz bringen. „Egal wer agiert, jeder muss viel Mut an den Tag legen und die taktischen Vorgaben des Trainers umsetzen, dann werden wir erfolgreich sein“, so der Kapitän. Sollte Kircher ausfallen, hat Coach Mader Elvir Hadzic oder Alexander Huber im Talon. Apropos Hadzic: Für den 20-Jährigen bedeutet das Spiel bei der SV Ried eine Rückkehr in seine Heimat. Der Offensivspieler durchlief bis zur Unter-18 alle Jugendmannschaften bei den Innviertlern.

Die Defensive soll es richten

Mit einem Defensivkonzept will Dornbirn in Ried bestehen. Die zuletzt starke Viererabwehrkette mit Lukas Allgäuer, Andreas Malin, Marc Kühne und Florian Prirsch inklusive Goalie Lucas Bundschuh soll für die nötige Ruhe und Stabilität sorgen. Das Mittelfeld soll sich um Rieds Spielmacher Stefan Nutz kümmern. Vor allem dessen Pässe auf die gefährlichen Julian Wießmeier und Marco Grüll müssen unterbunden werden. VN-TK

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15. Spieltag

SV Ried – FC Mohren Dornbirn Sonntag

Josko-Arena, 10.30 Uhr, SR Ciochirca (S)