Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Sport / 12.08.2022 • 21:50 Uhr
Dario Tadic kann getrost als Klubikone des TSV Hartberg bezeichnet werden.Gepa
Dario Tadic kann getrost als Klubikone des TSV Hartberg bezeichnet werden.Gepa

Dario Tadic spielte einst für die Austria, in Hartberg wurde
er zur Klubikone.

Hartberg Der Fußball treibt bekanntlich die interessantesten Blüten, so auch bei Dario Tadic. Der Stürmer kickte von Jänner 2014 an eineinhalb Jahre für die Grün-Weißen. Unter Coach Helgi Kolvidsson kam der Österreicher mit bosnischen Wurzeln auf insgesamt 53 Spiele und erzielte dabei 14 Tore. Doch so richtig angekommen ist Tadic bei der Austria nicht. Daher kam es im Sommer 2015 zur Trennung, worauf der Angreifer eine Klasse tiefer in der Regionalliga Mitte beim TSV Hartberg anheuerte. Und damit den Jackpot seiner Karriere landete. „Im Nachhinein war der Schritt zurück in die Regionalliga zu Hartberg der goldrichtige. Weil ich mit dem Klub eine Erfolgsstory starten konnte, die heute noch andauert“, spricht Tadic die zwei Aufstiege in Folge von der Regionalliga bis in die Bundesliga an.

Sesshaft geworden

In 180 Pflichtspielen für die Hartberger erzielte Tadic 75 Tore. Volltreffer, die den Klub 2020 sogar das Erreichen des Meister-Play-off sowie ein Qualifikationsspiel zur Europa League einbrachten. Mittlerweile geht Tadic in das achte Jahr beim sympathischen Klub aus der grünen Mark und wurde in Penzendorf sesshaft. „2020 war auch privat ein Traumjahr. Hausbau beendet, Hochzeit und Geburt des ersten Kindes“, so der 32-Jährige, der sich auf die Rückkehr ins Ländle freut. „Genial, dass die Austria wieder in der Bundesliga spielt. Da gehören sie auch hin. Sie sind sicher eine Bereicherung für die Liga“, so Tadic.

Er erwartet ein schweres Spiel für seine Mannschaft, „weil man nie weiß, woran man bei einem Aufsteiger ist. Zudem haben sie zuletzt bei Rapid Wien gepunktet, dafür braucht es schon Qualität. Aber wir fahren nicht zum Spaß nach Lustenau, wollen Zählbares mitnehmen.“