Mit viel Herzblut und Leidenschaft

Mit Kimi Karakilic sorgt nach Kiano Blum ein weiterer junger Vorarlberger Kartfahrer für schöne Erfolge.
Dornbirn Seine Tage 2019 in Spielberg, als er einer der „Grid Kids“ beim Formel-1-Rennen in Österreich vor Ort war, sind Kimi Karakilic stets in Erinnerung geblieben. Der inzwischen 13 Jahre alte Dornbirner hat spätestens da sein Herzblut und seine Leidenschaft für den Motorsport entdeckt. Dank der Hilfe seines Vaters ist er nun in der Kartszene unterwegs. Sozusagen auf den Spuren des Fußachers Kiano Blum.

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Schon diese Woche weilt Kimi mit Papa Ismail wieder in Italien, um bei Testfahrten in die neue Saison zu starten. Als Sieger der DAI-Trophy, einer Kartserie mit acht Rennen auf vier verschiedenen Strecken in Norditalien. Dabei verlief der Jahresauftakt für den Vorarlberger ganz und gar nicht ideal.

Zum einen fühlten sich Papa und Sohn im Team nicht gut aufgehoben, zum anderen sorgten Unfälle für eine Ausfallserie. „Aufgeben war für mich kein Thema“, erzählt Kimi, der in Dornbirn das BORG in Schoren besucht. „Natürlich ist es nicht einfach, Sport und Schule unter einen Hut zu bringen. Aber ich bin ja ehrgeizig“, lacht er. Und so hat er sich mit Wille und Ehrgeiz zurück gekämpft. Vor allem am letzten Rennwochenende in Bozen trumpfte er auf und sicherte sich den Gesamtsieg in seiner Klasse Junior DAI.
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In der Junior-Gesamtwertung kam Kimi Karakilic auf den guten fünften Rang. Weitere Höhepunkte blieben 2023 nicht aus. So stand er bei der Coppa Italia Zona 2 ganz oben auf dem Treppchen, und auch bei der Trofeo Tizian Rizzi 2023 war er in seiner Klasse nicht zu schlagen. Am Ende hatte es sich also gelohnt, während der Saison das Team zu wechseln.

Erfolgreich ist Kimi auch in sozialen Netzwerken unterwegs. So zählt sein Instagram-Account schon knapp 7500 Follower. „Ich hoffe natürlich, dass dadurch auch Sponsoren auf mich aufmerksam werden“, erzählt der junge Motorsportler. Denn noch ist die Familie der beste Geldgeber.
