Nullnummer, weil die Belohnung fehlte

Altach tut sich weiter schwer mit dem Toreschießen. Da nützte gegen den LASK selbst ein dominantes Auftreten nicht. Am Ende zählen die Tore und die wurden nicht erzielt. Und so trennte man sich 0:0.
Altach Mit einer spielerischen Topleistung hat Altach gegen den LASK ein 0:0 erreicht. Damit warten die Rheindörfler weiter auf den ersten Sieg 2024, aber auch die Oberösterreicher sind im neuen Fußballjahr noch ohne vollen Erfolg. Dass es nicht zum ersten Dreier in der Bundesliga gegen die Linzer gereicht hat, müssen sich die Vorarlberger selbst ankreiden. Denn erneut verpasste man trotz hervorragender Tormöglichkeiten, sich zu belohnen. Ein Punkt war am Ende zwar gut, aber aufgrund der gezeigten Leistung doch zuwenig.
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“Es schmerzt”, sagte Cheftrainer Joachim Standfest, als er neben seinem Sportchef Roland Kirchler, Chefscout Marc Andre Kriegl und SCRA-Geschäftsführer Christoph Längle auf der Tribüne seinen Stehplatz einnahm. Personell hatte er mit der Hereinnahme von Mohamed Ouédraogo für Leonardo Lukacevic nochmals ein Zeichen zu mehr Offensive gesetzt. Im Sturmzentrum kam Atdhe Nuhiu für den gesperrten Gustavo Santos zum Einsatz.

7:0-Ecken, aber 0:0 zur Pause. Welch eine ernüchternde Bilanz für eine klar überlegene Altach-Mannschaft. Denn nach zehn Minuten waren es die Rheindörfler, die das Geschehen am Platz klar dominierten und auch mit schönen Spielzügen glänzten. Allein das Tor der Linzer war wie vernagelt. Doch es war nicht der starken Leistung von LASK-Goalie Tobias Lawal geschuldet, sondern vielmehr dem eigenen Unvermögen vor dem Tor. So vergab Lukas Fadinger den ersten Sitzer, als er nach herrlicher Vorarbeit von Christian Gebauer, der in den Rückraum auf Atdhe Nuhiu spielte und dieser den Ball ideal weiterleitete. Doch Fadinger brachte den Ball allein von Lawal aus kurzer Distanz nicht einmal auf das Tor (20.). Damit nicht genug, denn die Chancen ergaben sich nun fast im Minutentakt.
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admiral Bundesliga
Cashpoint SCR Altach vs LASK Linz 0:0
Altach, Cashpoint Arena, 5032 Zuschauer, SR Walter Altmann (T)
Gelbe Karten: 40. Jäger, 44. Demaku (beide Altach), 58. Pinto (LASK), 72. Bahloul (Altach/alle Foulspiel)
Cashpoint SCR Altach (4-3-3) Stojanovic – Ingolitsch, Reiner, Koller, Ouédraogo (89. Edokpolor)- Demaku (89. Kaiba), Bähre, Jäger – Gebauer (70. Bajloul), Nuhiu, Fadinger
LASK Linz (3-4-3) Lawal – Ziereis, Andrade, Luckeneder- Flecker, Talovierov, Jovicic (46. Valon Berisha), Bello (46. Pintor) – Ljubicic (68. Havel), Horvath (88. Taoui), Usor
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Im Strafraum jedoch war es mit dem Selbstverständnis der Gastgeber vorbei. Da wurden oft die falschen Entscheidungen getroffen, das fehlte die Leichtigkeit. Etwa als Nuhiu einen Ball nicht zu kontrollieren vermochte (24.), dann verfehlte ein Weitschuss von Mike Bähre das Ziel (26.). Nach 35 Minuten hatten die SCRA-Fans schon zum Torjubel angesetzt, doch Paul Koller vermochte das Leder nicht im Tor unterzubringen. Der Verteidiger kam am langen Eck allein zum Abschluss, schob den Ball jedoch am Pfosten vorbei. Und so ging es nach 45 schwungvollen Minuten ohne Belohnung in die Kabine. Allein die Gewissheit, den Ball gut in den eigenen Reihen zirkulieren zu lassen sowie dem Gegner nicht eine Möglichkeit zu überlassen, nahmen Kapitän Lukas Jäger und Co mit in die Halbzeitpause.

Zur Pause nahm nur der LASK personelle Veränderungen vor. Trainer Thomas Sageder reagierte damit auf die dürftige Darbietung seiner Truppe. Damit gelang es zumindest die drückende Überlegenheit der Altacher zu stoppen, doch offensiv blieb der Tabellendritte weiter viel schuldig.

Duelle werden intensiver
Mit Fortdauer der Partie wurden die Duelle um den Ball umkämpfter. Weil der LASK offensiver agierte und weil Altach nicht mehr die Räume wie vor der Halbzeit vorfand. So stand das Spiel auf des Messers Schneide. Dennoch ergaben sich Möglichkeiten für die Heimischen. Die Beste für Nuhiu, als er nach einem Flankenball per Kopf zum Abschluss kam, er den Ball aber neben das Tor setzte (71.).
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Die Schlussphase war geprägt von erhöhter Nervosität auf beiden Seiten. Es galt, die richtige Balance zwischen Defensivarbeit und Angriffslust zu finden. Die Angst vor dem Gegentor prägte vermehrt das Geschehen auf dem Spielfeld. Altach mühte sich zwar weiter, blieb jedoch vor dem Tor harmlos. Und so musste man sich am Ende mit einem Punkt zufriedengeben.
