Sensationssieg mit einem Wermutstropfen

Sport / 03.03.2024 • 20:50 Uhr
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Die Pioneers-Spieler wussten, bei wem sie sich bedanken mussten. Gepa

Großartige Pioneers holten 2:0-Erfolg, verloren aber Daniel Woger.

Klagenfurt Ausgerechnet gegen seinen Ex-Club gelang David Madlener der erste Shutout der Saison. Feldkirch setzte sich im ersten Viertelfinal-Match überraschend mit 2:0 gegen die favorisierten Klagenfurter durch. „Das war sicher eines unserer besten Spiele in diesem Jahr. Zudem hat David stark gehalten“, sagte PIV-Coach Dylan Stanley. Einen Wermutstropfen gab es für die Oberländer dennoch. Daniel Woger erhielt im ersten Drittel einen Schlag auf den Arm und kommt laut Stanley im Viertelfinale wohl nicht mehr zum Einsatz. Bereits am Dienstag (19.30 Uhr) wird die Best-of-Seven-Serie in der Vorarlberghalle fortgesetzt.

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Steven Owre traf zum ersten Mal gegen den KAC. Gepa

Lange Gesichter

Wie geht man als Außenseiter in ein Playoff-Match? Die Antwort lieferten die Pioneers bereits nach 17 Sekunden im Heimstadion der Rotjacken. Nick Pastjuov eroberte die Scheibe im Angriffsdrittel und zog sofort ab. KAC-Keeper Sebastian Dahm griff ins Leere und der Underdog sorgte mit dem Blitzstart für lange Gesichter bei den knapp 4400 Fans. KAC-Stürmer Johannes Bischofberger hatte Recht, als er im VN-Interview davor warnte, dass sein Team nach der langen Pause etwas brauchen würde, um in die Partie zu finden. Das „Werkl“ der Gastgeber stotterte im gesamten Startdrittel, wirklich gefährlich wurde der Rekordmeister nur selten. Jan Mursak vergab in der 15. Minute alleine vor PIV-Goalie David Madlener die bis dahin beste Ausgleichschance. Dabei waren die Feldkircher kurz zuvor dem 2:0 sehr nahe. Christian Bull profitierte in Unterzahl von einem Wechselfehler der Gastgeber, doch sein Schuss prallte von der Torstange zurück aufs Eis. Wenn man den Gästen in den ersten 20 Minuten einen Vorwurf machen konnte, dann den, dass sie im Powerplay zu fahrlässig agierten. Steven Owre und Co. hatten mehrere Überzahlspiele und ließen zwischen der 10. und 11. Minute sogar eine fast 60-sekündige 5:3-Überzahl ungenutzt verstreichen.

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Der KAC vergab einige Chancen. Gepa

Tor zugenagelt

Ohne Daniel Woger, der nach einem Schlag auf den Arm in der Kabine blieb, starteten die Montfortstädter in den zweiten Abschnitt. Die Kärntner wurden jedenfalls stärker und die Stanley-Truppe konzentrierte sich immer mehr auf die Defensive. So stand Madlener immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens und konnte in der 26. Minute bei einem Versuch von Lukas Haudum im letzten Moment eingreifen. Danach spielten die Pioneers in Unterzahl, was in der 27. Minute zum viel umjubelten 2:0 für die Gäste führte. Nach einer Druckphase der Hausherren konnten sich die Gäste befreien und Owre schnappte sich den Puck. Nach einem schnellen Antritt bezwang er mit seinem Schuss zuerst KAC-Verteidiger Paul Postma und dann auch Dahm, dem die Scheibe durch die Schoner rutschte. Wie schon beim ersten Feldkircher Treffer brachte dieser Shorthander den Rekordmeister erneut aus dem Konzept. Bis auf einen Stangentreffer von Thomas Hundertpfund (47.) schien das PIV-Gehäuse für die Rotjacken wie vernagelt. Clevere Pioneers und ein bärenstarker Madlener entzauberten an diesem Abend ihren Gegner.

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Clayton Kirichenko und Ivan Korecky beglückwünschten sich nach dem Sieg. Gepa
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David Madlener ließ die Stürmer seines Ex-Vereins verzweifeln. Gepa

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Nick Pastujov freute sich über seinen Treffer nach 17 Sekunden. Gepa

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