Auf der Suche nach dem Schlüssel

Sport / 04.04.2025 • 12:51 Uhr
Lukas Fridrikas trifft mit dem SCR auf seinen Ex-Klub Austria Klagenfurt mit Ex-Coach Peter Pacult und soll endlich mit Toren glänzen.gepa

Auswärts bei Austria Klagenfurt steht SCR Altach unter Druck – wieder einmal.

Altach Nimmt man das Heimspiel des SCR Altach letztes Wochenende als Refernz für den weiteren Verlauf der Qualifikationsgruppe, keimt definitiv Hoffnung im Lager des SCRA und seinen Fans auf. Denn die Rheindörfler traten nicht nur spielfreudig auf, sondern erspielten sich auch eine Vielzahl von Torchancen. Allein: Getroffen hatte man nicht und somit kassierte man nach zwei Gegentreffern eine bittere Niederlage im ersten von zehn Spielen gegen den Abstieg.

„Das ist das Einzige, was wir uns zuletzt selbst ankreiden müssen, dass wir keinen Treffer erzielt haben. Der Schlüssel zum Erfolg sind eben Tore

Fabio Ingolitsch
Trainer SCR Altach
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SCRA-Coach Fabio Ingolitsch. Gepa

Nur zu verständlich, dass SCRA-Coach Fabio Ingolitsch im Vorfeld des schweren Auswärtsspiels bei Austria Klagenfurt (heute, 17 Uhr) mit dem Schlüssel zum Erfolg das Erzielen von Toren ansprach. „Das ist das Einzige, was wir uns zuletzt selbst ankreiden müssen, dass wir keinen Treffer erzielt haben. Der Schlüssel zum Erfolg sind eben Tore“.

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Fridrikas immer besser in Form

Leichter gesagt als getan – frag‘ nach bei Lukas Fridrikas. Der Angreifer, der laut Cheftrainer in den letzten Wochen immer besser in Form kam, kasteite sich förmlich selbst nach seinen vergebenen Chancen gegen den LASK. „Ich habe mit ihm gesprochen, ihm gesagt, dass er sich nicht öffentlich entschuldigen muss. Aber es spricht für ihn, man sieht wie er darauf brennt, endlich Tore für uns erzielen“, so Ingolitsch über den 27-Jährigen, der heute auf seinen Ex-Klub und ehemaligen Coach Peter Pacult trifft. Gegen die der SCR Altach laut Cheftrainer vorbereitet ist. Obwohl die Kärntner in dieser Saison oft als Wundertüte in Erscheinung getreten waren, „Das ist ein Team, das kompakt auftritt und klar ihre Stärken im Umschalten hat. Für uns bedeutet das, hoch konzentriert ans Werk zu gehen, ihnen mit viel Aggressivität beizukommen – dann haben sie ihre Probleme. Wir dürfen nie passiv werden, dann können sie einen schnell bestrafen, wie wir im letzten Aufeinandertreffen (2:2) in Klagenfurt gesehen haben“, gibt Ingolitsch Einblick in die Strategie für die Partie heute in der 28 Black Arena aka Wörthersee-Stadion.

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Das letzte Duell im Grunddruchgang zwischen Austria Klagenfurt und SCR Altach endete in Kärntnen mit 2:2. gepa

Voller Fokus

Mit dem Druck, der auf dem Tabellenletzten aus dem Rheindorf lastet, beschäftigt man sich im Lager des SCRA nicht groß, „da muss ich dem Klub und allen im Umfeld wirklich ein großes Lob aussprechen. Jegliche Nebenbaustellen werden von der Mannschaft weggehalten, somit können wir uns in Ruhe voll auf unsere Aufgaben fokussieren“, erklärt Altachs Cheftrainer. Und weist nochmals darauf hin, dass sich sein Team zuletzt entwickelt hat: „Denn ich spiele lieber gut und verliere, als ich spiele dazu auch noch schlecht. Deswegen bin ich zuversichtlich“.
Dann bleibt nur noch zu hoffen, dass Stürmer Fridrikas heute den richtigen Schlüssel für Tore und drei Punkte dabei hat. Oder es steckt ihm kurz vor Spielbeginn irgendwer einen Dietrich zu – denn der sperrt bekanntlich alles auf.