Rossi wieder am Fuß verletzt

Der Rankweiler verließ bei der 3:6-Niederlage Vancouvers gegen Philadelphia frühzeitig das Eis.
Vancouver Einen Schuss geblockt, große Schmerzen, das Spiel ging ohne ihn zu Ende. Marco Rossi musste bei der eine 3:6 (1:1, 0:2, 2:3)-Niederlage im Schlussdrittel beim Stand von 2:4 humpelnd vom Eis. Der 24-Jährige wurde von einem Puck wieder am linken Fuß getroffen, genau an jener Stelle, die den Mittelstürmer bis Mitte Dezember zu einer einmonatigen Pause gezwungen hatte. „Beim Röntgen hat es nicht schlimm ausgesehen“, sagt Rossi, der auf Krücken unterwegs ist. „Ich muss noch zur Computertomographie-Untersuchung, hoffe, dass es nur eine Blessur ist.“
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Keine Heim-Macht
Vor acht Tagen verlor Vancouver in Philadelphia, die Revanche gelang in der Rogers Arena vor 18.853 Zuschauern nicht. Die Fans regen für die nächste Saison einen Spielplan mit lauter Auswärtspartien an. Aktuell war es die 12. Heimniederlage dieser Punktejagd, in den letzten 13 Begegnungen auf eigenem Eis gab es lediglich zwei Siege.
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Die Canucks starteten engagiert in die Partie gegen die Flyers und ihren ehemaligen Coach Rick Tocchet, führten mit einem Schussverhältnis von 10:0 nach zehn Minuten mit 1:0 (4.). durch einen Treffer von Kämpf. In der zweiten Hälfte des Startdrittels blieben die Hausherren ohne Torschuss und zeigten sich offensiv weniger präsent, kassierten den Ausgleich: Linus Öhgren fälschte den Schuss von Noah Cates unhaltbar für Torhüter Thatcher Demko ins eigene Gehäuse zum 1:1 (13.) ab.
Gebrauchter Tag

Im Mittelabschnitt drehte sich die intensive Partie komplett, es schien, als hätte man bei den Canucks den Stecker gezogen. Carl Sundström (24.) und Trevis Konecny (37.) erhöhten auf 3:1 für die Flyers. Die Hoffnung auf eine Besserung mit dem Tor zum 2:3 (42.) durch Drew O‘Connor hielt nur 26 Sekunden, Bobby Brink stellte mit dem 4:2 (42.) den alten Abstand wieder her. Owen Tippett mit dem Empty-net-Treffer zum 5:2 (58.), Tom Willanders 5:3 (59.) und Christan Dvoraks 3:6 (60.) – erneut ins verwaiste Vancouver-Gehäuse – bedeuteten den Endstand.

Rossi erwischte mit einer Minus-Drei-Bilanz einen gebrauchten Tag, er stand bei 16 Wechsel für 12:52 Minuten auf dem Eis, davon 2:28 Minuten in Überzahl, gab einen Torschuss ab und gewann sechs seiner zwölf Bullys. Der Mittelstürmer führte in seinem achten Spiel im Vancouver-Dress die zweite Linie mit Conor Garland und Öhgren an.
Nach den beiden Heimpartien gegen Seattle am 3. Jänner (4:30 Uhr) und tags darauf gegen Boston wartet auf die Mannschaft von Trainer Adam Foote sechs Auswärtsspiele in Serie. KO