
Premiere auf englischem Eis
Olga Mikutina startet bei der Europameisterschaft in Sheffield ertsmals in England.
Feldkirch Trotz ihrer erst 22 Jahre ist Olga Mikutina, was den Eiskunstlauf betrifft, schon ein Routinier. Die Europameisterschaften im englischen Sheffield werden ihre fünften sein. 2020 trat sie bei der Heim-EM in Graz erstmals auf der großen internationalen Bühne auf, erreichte dabei den 24. Gesamtendrang. Bei den darauffolgenden Europameisterschaften (2022, 2023, 2024) konnte sich die in der Ukraine geborene Eiskunstläuferin stetig verbessern. Letztes Jahr erreichte sie im litauischen Kaunas den hervorragenden achten Platz.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.
Keine Generalprobe
Doch Druck will sich die Feldkircherin, die seit 2023 ihr Studium in den USA an der University of Montclair (New Jersey) absolviert, für die am Mittwoch beginnenden europäischen Meisterschaften nicht machen. “Auf keinen Fall, denn die EM ist gespickt mit richtig guten Läuferinnen und ein absolutes Highlight der Saison”, erklärt die Feldkircherin, die zuletzt einige Tage im Ländle weilte und gestern gen England abreiste.

Damit stellt die mittlerweile fünffache österreichische Meisterin klar, dass die EM keinesfalls “nur” eine Generalprobe für die Olympischen Spiele im Februar in Mailand und Cortina ist. “Mein Fokus ist voll auf Sheffield gerichtet, Olympia wird erst danach in meinem Kopf sein”, so Mikutina, die attestiert, “dass ich mich bestens vorbereitet habe und mit einem super Gefühl nach Sheffield reise. Vor allem mit dem Hintergrund, dass ich zum ersten Mal in England bin, das ist auch ein spannender Fakt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr.” Zuletzt feilte Mikutina in Feldkirch und auch in Wien an kleinen Details an ihrem Programm. “In Wien habe ich mit den Coaches vor allem an meinem Ausdruck bei der Choreografie gearbeitet. Wir sind da sehr ins Detail gegangen und ich bin mit einem guten Gefühl wieder ins Ländle.”
Eigener Physio mit bei Olympia

Zudem konnte sie sich auch körperlich unter Anleitung von Physio und Athletiktrainer Markus Hammerer auf die EM vorbereiten. Der langjährige Physiotherapeut der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft wird die Reise gen England nicht mit antreten, dafür ist der Dornbirner mit Mikutina bei Olympia vor Ort, reist auch mit zur Einkleidung in zwei Wochen nach Wien.