Pioneers auf dem Roadtrip

Feldkircher gastieren morgen in Graz, Samstag bei den Capitals in Wien.
Dornbirn Die intensive Reisezeit der Pioneers Vorarlberg geht nahtlos weiter: Bevor die Länderspielpause im Zeichen der Olympischen Qualifikation ansteht, stehen für das Team von Head Coach Johannes Nygard zwei Auswärtspartien an – am Freitag bei den Graz99ers, am Samstag bei den Vienna Capitals. Klarer Favorit Graz In der Steiermark wartet mit den 99ers eines der stabilsten Teams der laufenden Saison. Mit nur 85 Gegentoren in 40 Spielen stellt Graz die statistisch beste Defensive der Liga und glänzt auch in Über- und Unterzahl mit Spitzenwerten. Die bisherigen drei Saisonduelle gingen allesamt an die Steirer, beim Heimspiel im Oktober konnten die Pioneers zumindest einen Punkt erzwingen. Das jüngste Aufeinandertreffen liegt gerade einmal zwölf Tage zurück – mit einem klaren 0:4 aus Vorarlberger Sicht.
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Schlag auf Schlag
Keine Zeit zum Durchatmen bleibt, denn nur 22 Stunden nach der Partie in Graz geht es in Wien gegen die Vienna Capitals weiter. Die Hauptstädter haben sich mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen auf Tabellenrang acht vorgekämpft (55 Punkte). Erst am Mittwoch setzte es mit dem 1:4 gegen Villach einen Dämpfer. Beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober behielten die Wiener knapp in der Verlängerung die Oberhand. Trotz der jüngsten 2:5-Niederlage in Ljubljana sieht Nygard auch Positives: „Mit der Performance bei 5-gegen-5 können wir zufrieden sein, bei den Special Teams hatte Olimpija klare Vorteile.“ Der Fokus liegt nun klar auf dem Abschluss vor der Pause: „Wir alle wollen mit einem positiven Gefühl in die anstehende Pause gehen.“

Personell muss das Team aus der Montfortstadt auf mehrere Stützen verzichten. Neben Daniel Woger und Yannik Lebeda fehlen auch Luca Erne, der nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Ljubljana für zwei Spiele gesperrt wurde, und Mathias Böhm, der mit einer Oberkörperverletzung ausfällt. Für Roberts Bukarts stehen ebenfalls die letzten Einsätze im Pioneers-Dress an – der Routinier folgt der Einladung seines Heimatlandes und wird Lettlands Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Mailand vertreten.