“Kriminalfall SCR Altach”: Jetzt berichtet sogar der Guardian

Der Prozess rund um die Causa SCR Altach schlägt auch international Wellen. Ausgerechnet das renommierte Investigativmedium “The Guardian” greift den Fall auf.
London, Schwarzach Nächsten Montag startet der Prozess gegen den Angeklagten in der Causa “Kriminalfall SCR Altach” am Landesgericht Feldkirch. Die VN berichteten über den Fall exklusiv.
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Im Zuge der anstehenden Einzelverhandlung, bei der ein ehemaliger Funktionär des SCR Altach, bei dem es sich um einen Schweizer Staatsbürger handelt, einvernommen wird, hat auch die renommierte Investigativzeitung “The Guardian” einen Blick auf die Causa geworfen.
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Pulitzer-Preis für Snowden-Enthüllungen
Die britische Zeitung mit Hauptsitz in London, bekannt für die Enthüllungen rund um die weltweiten Überwachungsprogramme (wie PRISM) durch den NSA-Whistleblower Edward Snowden im Jahr 2011 – der Guardian erhielt dafür zusammen mit der Washington Post den Pulitzer-Preis – oder die Auswertung und Veröffentlichung der “Panama Papers”, des gigantischen Datenlecks, das Offshore-Bankkonten von Politikern, Prominenten und Konzernen enthüllte, ist auf den Fall rund um Ex-Funktionär des SCR Altach und die Vorwürfe, Spielerinnen der Bundesliga-Mannschaft heimlich gefilmt zu haben, aufmerksam geworden.
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“The Guardian”-Reporter Marcus Christenson wurde auf die Berichterstattung der Vorarlberger Nachrichten aufmerksam und setzte sich mit der Redaktion in Verbindung, um Details in seine Berichterstattung einfließen zu lassen. “Genau für diese Art von Geschichten stehen auch wir. Lückenlose und genaue Aufarbeitung von Vorkommnissen. Dieser Fall ist auf jeden Fall außergewöhnlich, deswegen hat er unser Interesse geweckt. Bei der Durchsicht der VN-Berichte war klar, dass dies eine durch und durch gut recherchierte Story ist, die auch international beachtet wird. Vor allem die Einblicke der Spielerinnen sind sehr interessant zu lesen gewesen”, erklärt Christenson.

Zudem berichtet der britische Reporter, dass der Gerichtstermin nächsten Montag in der britischen Redaktion genau verfolgt wird.