Der Schritt wäre ein riesiger

Sport / 13.03.2026 • 16:45 Uhr
Der Schritt wäre ein riesiger

Mit dem Heimspiel gegen BW Linz startet am Samstag (17 Uhr) die achte Abstiegsgruppe in Folge für Altach.

Altach Es sind die letzten Arbeiten für eine Zukunft ohne Sorgen. So lässt sich die Situation im multifunktionalen Businessgebäude des SCR Altach am besten beschreiben. Noch wird gewerkelt, damit beim Jubiläumsspiel des heimischen Bundesligaclubs alles glänzt und die neuen Kabinen bzw. der neue Spielertunnel würdig eingeweiht werden können. Ein Szenario, das irgendwie auch auf den sportlichen Auftakt in die Abstiegsrunde widerspiegelt.

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Ging es während der Trainingswoche doch vor allem darum, die bislang gezeigte Einstellung beizubehalten. Zumal sich an der Zielvorgabe nicht viel verändert hat. Allein die Konstellation ist nach der Halbierung der Punkte eine andere – für einmal nicht zugunsten der Altacher. “Der Klassenerhalt”, wiederholt Cheftrainer Ognjen Zaric seit Wochen, wenn er nach der Zielsetzung für das Frühjahr gefragt wird. Und das so früh wie möglich … Den Vorbericht zum Spiel gibt es am Samstag ab 16.15 Uhr bei “Live aus dem Stadion”.

Admiral Bundesliga

Abstiegsrunde

11. Spieltag

SCR Altach vs FC BW Linz Samstag

Altach, Stadion Schnabelholz, 17 Uhr, SR Daniel Pfister (T)

Bisherige Saisonergebnisse:

Mögliche Aufstellungen

SCR Altach (3-4-3) Stojanovic – Milojevic, Lukas Gugganig, Jäger – Sandro Ingolitsch, Demaku, Bähre, Ouédraogo – Massombo, Hrstic, Greil

Es fehlen: Zech (gesperrt), Fetahu (rekonvaleszent)

FC BW Linz (3-4-3) Mantl – Riegler, Maranda, Moormann – Dahlqvist, Briedl, Cvetko, Bumberger – Sebastian Seidl, Weissman, Maier

Es fehlen: Wetschka (Fußverletzung), Anderson (Kreuzbandriss), Goiginger (Adduktorenprobleme)

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“Es wird ein anderes Spiel als die bisherigen”, weiß auch Zaric. Der Coach hat sich intensiv mit den veränderten Gegebenheiten auseinandergesetzt. Er weiß, was nun von seinen Spielern gefordert wird, er weiß aber auch, dass just diese all die geforderten Qualitäten in bislang sämtlichen Partien im Frühjahr abgerufen haben. “Die Mannschaft weist in sechs der sieben Spiele die besseren Werte als der Gegner auf. Das zeigt schon, dass du nicht mehr Kilometer machen musst, wenn du hinter dem Ball herläufst, sondern auch, wenn du aktiv bist und alle in Bewegung sind.” Und so baut er weiter auf das gute Kollektiv im Spiel gegen den Ball und auf Kreativität im Aufbau. Dass man in der Abstiegsrunde auch mit langen Bällen und Balleroberungen von zweiten Bällen konfrontiert sein wird, habe man in die Trainingstage einfließen lassen.

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Viel Lob für seinen “Jungspund”

Die Ausgangslage mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht BWL ist eine besondere, weil durchaus eine pikante. Ein Sieg wäre wohl die “halbe Miete” auf dem Weg zum Saisonziel oder anders formuliert ein “riesiger Schritt” (Zaric). Dass sich dessen alle bewusst sind, unterstreicht auch Filip Milojevic, der von seinem Trainer für die Leistungen in den vergangenen Spielen gelobt wird. “Er ist ein guter Spieler, ist noch jung und kann ein Großer werden”, so die Worte von Zaric Richtung seines Spielers, dessen Name in den letzten zehn Spielen jeweils in der Startelf auftauchte.

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Entsprechend selbstbewusst gibt sich der 21-Jährige, der sich in der Innenverteidiger-Position zusammen mit den Routiniers Lukas Jäger (32) und Benedikt Zech (35) so richtig wohlfühlt. “Sie unterstützen mich und helfen mir in allen Bereichen”, so Milojevic. Er selbst erwartet ein intensives Spiel, in dem die körperliche Präsenz eine wichtige Rolle spielen wird.

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Im Sommer 2024 war Milojevic von Leverkusen mit viel Vorschusslorbeeren nach Altach gewechselt. Unter Trainer Joachim Standfest feierte er gleich zu Saisonbeginn sein Bundesligadebüt. Danach wurden die Einsatzminuten weniger, fand er sich oft im Kader der Juniors wieder. Unter Coach Fabio Ingolitsch stieg der Defensivspieler schließlich zum Stammpersonal auf. Eine Rolle, die er auch unter Zaric ausfüllt. “Sie haben mir immer das Vertrauen gegeben und mich geführt, auch wenn es für mich nicht so lief”, gibt er gerne das Lob an die Trainergilde zurück.

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Kraftvoll und elegant, das ist die Spielweise von Filip Milojevic. gepa

Die Vorfreude auf das Jubiläumsspiel (500) seines Clubs in der höchsten österreichischen Spielklasse ist bei Milojevic jedenfalls groß. Weil die Mannschaft bereit sei, den Kampf anzunehmen, weil man mit einem Sieg – es wäre der 140. in der 15. Bundesligasaison – dem gesteckten Ziel Klassenerhalt schon sehr nahe wäre.

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Zwei verschiedene Varianten

Und doch wird der Abwehrblock gegen BW Linz ein anderer sein. Denn Chef Benedikt Zech ist gesperrt. Zwei mögliche Varianten wurden von Zaric (“Dazu möchte ich vorweg nichts verraten”) und seinem Staff ausgearbeitet, um Zech adäquat zu ersetzen. Allerdings darf davon ausgegangen werden, dass er seinen Abwehrchef positionsgetreu auswechseln wird, um nicht größere taktische Veränderungen vornehmen zu müssen.