Deshalb zieht Momo Gerdi einen Schlussstrich

Nach vier erfolgreichen Jahren endet mit Saisonende die Gerdi-Ära bei den Amateuren der Lustenauer Austria.
Lustenau Nach vier intensiven und erfolgreichen Jahren ist im Trainerteam der Austria Lustenau Amateure eine Ära zu Ende: Mohammed Gerdi (43) wird seine Funktion mit Saisonende 2025/26 niederlegen. “Ich habe es offiziell der Mannschaft gesagt. Es ist für mich die richtige Entscheidung. Es waren aber wunderschöne Jahre in Lustenau”, erklärte Gerdi. Neben dem Cheftrainer wird auch Co-Trainer Gabriel Christea den Verein verlassen, womit ein eingespieltes Duo auseinandergeht. Offen ist die Zukunft von Tormanntrainer Martin Unger, über dessen Verbleib noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Für Gerdi ist der Schritt Teil eines natürlichen Prozesses: “Das ist ganz normal. Ein neuer Wind und neue Ideen tun der Mannschaft gut.”

In den vergangenen Jahren entwickelte sich die zweite Kampfmannschaft der Austria zu einer wichtigen Talenteschmiede im Verein. Immer wieder schafften junge Spieler den Sprung näher an die Profis, einige von ihnen trainieren aktuell auch mit der Profimannschaft. Gerdi sieht darin eine Bestätigung der gemeinsamen Arbeit: “Ich bin stolz, dass wir im Trainerstab vielen jungen Talenten eine richtig gute Plattform geben konnten.”
Der Abschied fällt schwer: “Es tut mir verdammt weh, dass es nicht weitergeht. Ich hoffe, dass der eingeschlagene Weg und die Philosophie auch künftig weitergegangen werden.” Intern wird bereits über die Nachfolge spekuliert: Als “heiße Aktie” gilt Akademie-U15-Cotrainer Stefan Stojanovic, Bruder von Altach-Tormann Dejan Stojanovic. Eine offizielle Entscheidung des Vereins steht noch aus. VN-TK