Einer, der genau weiß, wie es geht

Sport / 26.04.2026 • 11:45 Uhr
Fußball
Regensburg-Kapitän Felix Strauss verbindet noch einiges mit dem SCR Altach.

Erst seine Ex-Vereine angeschaut, dann den endgültigen Klassenerhalt fixiert.

Rostock-Regensburg Mit einem Offensivspektakel der besonderen Art hat der Jahn aus Regensburg den Klassenerhalt in der 3. deutschen Liga auch rechnerisch fixiert. Der Club mit dem Vorarlberger Leo Mätzler (24), der beim 5:2-Sieg in Regensburg wegen einer Gelbsperre fehlte, sowie mit dem Ex-Altacher Felix Strauss feierte einen 5:2-Auswärtssieg bei Aufstiegskandidat Hansa Rostock.

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Wieder einmal sorgte Strauss für einen besonderen Moment während der 90 Minuten. Mit vollem Körpereinsatz verhinderte der 25-Jährige einen Gegentreffer. Das Video dazu sorgt derzeit im Internet für große Bewunderung. Vieles erinnert dabei an seinen Treffer im SCRA-Dress, als er mit einer Energieleistung der Sonderklasse am letzten Spieltag gegen die WSG Tirol den Rheindörflern den Klassenerhalt sicherte.

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Geht voran: Felix Strauss.

“Wenn ich die Szene heute sehe, denke ich mir oft: Was mache ich da? Aber witzigerweise passieren mir solche Dinge.” War es gegen die WSG mit einem Tor, so verhinderte der Regensburg-Kapitän mit einem “Seemannsköpfler” in Rostock einen Gegentreffer. “Es ist in mir drinnen. Es passiert intuitiv, es ist wohl in meiner DNA verankert. Dabei bin ich vorher weggerutscht und dachte nicht noch daran, irgendwie das Tor zu verhindern.”

Felix Strauss jubelt: Seine Willensstärke beim zweiten Treffer war bezeichnend für die sportliche Auferstehung der Altacher in der Qualifikationsgruppe. gepa
Felix Strauss jubelt: Seine Willensstärke beim zweiten Treffer war bezeichnend für die sportliche Auferstehung der Altacher in der Qualifikationsgruppe. gepa

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Drei Spieltage vor Meisterschaftsende ist der Jahn, wo auch Altach-Torhüter Dejan Stojanovic (32) in der Saison 2022/23 unter Vertrag war, auch die letzten Abstiegssorgen los. Und so laufen laut Strauss schon die Vorbereitungen für die kommende Saison. “Nach dem Abstieg haben wir gewusst, dass es keine leichte Saison werden wird. Jetzt herrscht wieder Aufbruchsstimmung und der Verein möchte in der kommenden Saison in der oberen Tabellenhälfte mitspielen, eventuell sogar um die Aufstiegsplätze kämpfen.”

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Mit Altach verbindet den Salzburger noch einiges. Nicht nur, dass er das Spiel seiner Ex-Vereine SCRA und BWL (0:3) im Fernsehen live mitverfolgte (“Bei Altach war halt nach vorne wenig los”), mit Atdhe Nuhiu sowie Vesel Demaku, der seine ehemalige Wohnung im Ländle übernahm, ist er auch regelmäßig im Austausch. “Ansonsten spielen ja nicht mehr so viele von damals”, so Strauss, dessen Vertrag in Regensburg noch bis Sommer 2027 läuft und der sich im südlichen Teil der Oberpfalz sehr wohlfühlt.