Kampfgeist blieb unbelohnt

Alpla HC Hard verliert im Finale des ÖHB-Cup gegen Krems mit 21:24.
Wien Der ALPLA HC Hard hat im Finale der ÖHB Cup Finals 2026 den Kürzeren gezogen. Die Vorarlberger mussten sich dem FÖRTHOF UHK Krems mit 21:24 geschlagen geben und verpassten damit den Titelgewinn, obwohl sie über weite Strecken auf Augenhöhe agierten.

Dabei starteten die Harder stark in die Partie und setzten sich früh mit 5:2 ab. Mit aggressiver Deckungsarbeit und konsequentem Tempospiel kontrollierte das Team von Trainer Hannes Jon Jonsson zunächst das Geschehen. Doch Krems fand zunehmend besser ins Spiel, stabilisierte sich defensiv und glich bereits nach elf Minuten zum 7:7 aus.
In weiterer Folge kippte das Momentum. Krems übernahm Mitte der ersten Halbzeit erstmals wieder die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Hard blieb zwar stets in Schlagdistanz, ließ jedoch im Angriff zu viele Chancen ungenutzt. „Wir hatten keine gute Wurfquote in der ersten Halbzeit, lagen aber trotzdem nur zwei Tore zurück. Wir haben alles gegeben“, erklärte Jonsson.

Mit einem 12:14-Rückstand ging es in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild: Die Harder Defensive arbeitete auf hohem Niveau, im Angriff fehlte jedoch die nötige Durchschlagskraft, um das Spiel zu drehen. Immer wieder kämpfte sich Hard heran, ohne jedoch den Ausgleich oder die Führung zu erzwingen.

„Der Kopf ist immer noch heiß. Das Problem lag mehr im Angriff als in der Abwehr“, analysierte Ante Tokic nach der Partie. Zudem erschwerten zahlreiche Strafen und Wechsel im Spielrhythmus ein konstantes Auftreten. „Wir waren das ganze Spiel dran, haben es aber nicht geschafft das Spiel zu drehen“, so Tokic weiter.
Krems blieb hingegen effizienter im Abschluss und verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Trotz der Niederlage überwog bei den Hardern auch Stolz über die gezeigte Leistung. „Ich bin stolz auf die Mannschaft und auf den Kampf, den sie geliefert hat. Die jungen Spieler werden durch dieses Spiel wachsen“, betonte Jonsson.