Derby um die Ehre: Lauterach und FC Lustenau planen schon die Zukunft

Im Derby zählt Prestige, beide Klubs richten Blick auf kommende Saison.
Lauterach Wenn der Tabellenfünfzehnte FC Lauterach auf den Zwölften FC Lustenau trifft, geht es in der Regionalliga sportlich um wenig, dennoch hat dieses Ländle-Derby seinen eigenen Reiz, denn beide Teams wollen sich weder kampflos verabschieden noch dem Rivalen etwas schenken, auch wenn die Saison für beide längst gelaufen ist und die Planungen für die Zukunft im Vordergrund stehen. Sowohl Lauterach als auch Lustenau mussten zuletzt drei Niederlagen in Serie einstecken und sportlich kaum noch Argumente liefern konnten.
Während in Lauterach bereits ein großer Umbruch sichtbar wird, arbeitet der Verein intensiv am Kader für die kommende Spielzeit. Ein neues Quintett wurde bereits fixiert, gleichzeitig stehen sieben Abgänge fest, darunter auch Regisseur Dominik Chiste, der sich vorerst vom Amateurfußball verabschiedet und einen Auslandsaufenthalt plant, womit dem Team nicht nur Qualität, sondern auch ein wichtiger Taktgeber verloren geht.

Beim FC Lustenau hingegen setzt man trotz notwendiger Anpassungen weiterhin auf Kontinuität und die eigene Linie, mit Moritz Beck kehrt ein Spieler zurück, der zuletzt aus schulischen Gründen pausieren musste. Während mit Dominik Rottmann ein Abgang bereits fix ist und Simon Grabherr auf eigenen Wunsch trotz Zusage bei einem anderen Klub den Schritt in die eigene 1b-Mannschaft macht. Zwei bis drei Neue sollen den Kader noch gezielt verstärken, wobei Sportchef David Grabher die Ausrichtung klar formuliert und betont: „Während andere gefühlt jedes Jahr ihre Strategie, Philosophie und Ausrichtung neu erfinden, bleiben wir unserem Weg treu. Unsere DNA hat sich über Jahre bewährt und wir setzen weiterhin auf das, was nachhaltig funktioniert. Die Entwicklung unserer eigenen Lustenauer Spieler steht absolut im Vordergrund und im Fokus.“

Sportlich bleibt ein Spannungsaspekt bestehen, denn Lustenau hat die 2:4-Niederlage aus dem Herbst noch im Hinterkopf und will Revanche nehmen. Lauterach wird alles daransetzen sich mit einem positiven Ergebnis vor dem treuen Anhang zu zeigen. Die Tabelle lässt aber keine großen Sprünge mehr zu den vorderen Rängen zu. Viele Kaderspieler müssen noch eine ansprechende Leistung abgeben um im Sommer weiter dem Aufgebot der beiden Regionalligisten anzugehören. VN-TK
