Cup-“Kracher” im Stadion an der Holzstraße

Westligaduell in Lustenau, Hohenems mit Heimrecht im Halbfinale des Uniqa-VFV-Cups.
Schwarzach Die Jubiläumsausgabe des 50. Uniqa-VFV-Cups biegt auf die Zielgerade ein. Im Medienhaus in Schwarzach wurden die Halbfinalpaarungen gezogen, und mit dem FC Dornbirn, dem VfB Hohenems sowie dem FC Lustenau stehen noch drei Regionalligisten im Bewerb, während mit dem FC Alberschwende ein Vorarlbergligist die Vorschlussrunde komplettiert. Zugleich steht fest, dass zumindest ein Verein aus der höchsten Amateurklasse Österreichs im Endspiel stehen wird.

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Ein Regionalligaverein muss sich mit Sicherheit verabschieden, denn der Titelverteidiger und siebenfache Cupsieger FC Dornbirn trifft auswärts auf den vierfachen Pokalgewinner FC Lustenau, was dem Halbfinale zusätzliche Brisanz verleiht. In der Meisterschaft gab es bereits einen 4:0-Auswärtssieg der Lustenauer und ein 1:1 im “Holz”. Lustenau-Kapitän Noah Küng setzt dabei auf die Kraft des eigenen Publikums und sagt: “Der Heimvorteil mit unseren Fans im Rücken ist sicher ein Pluspunkt. Aber wir haben heuer schon mehrfach als Westliganeuling gezeigt, dass wir alle Gegner schlagen können. Hoffentlich kann ich nach dem Spiel ‚We are the Champions‘ abspielen.” Dornbirn-Kapitän Tamas Herbaly macht keinen Hehl daraus, den Titel erfolgreich verteidigen zu wollen. Er betont: “Es wird verdammt schwer, ein Heimspiel wäre mir lieber gewesen.”
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Im zweiten Halbfinale empfängt Hohenems den FC Alberschwende, wobei die Rollen auf den ersten Blick verteilt scheinen, doch VfB-Kapitän Florian Eres warnt eindringlich: “Alberschwende ist nicht zu unterschätzen. Im Pokal kann alles passieren. Wir sind froh über das Heimrecht und ich brenne auf den Cuptitel.” Der Schlussmann weiß, wovon er spricht, schließlich stemmte er bereits als 17-Jähriger vor neun Jahren erstmals den Pokal mit den Emsern. Favorit zu sein ist nicht immer leicht. Alberschwende-Kapitän Julian Maldoner nimmt die Underdog-Rolle an: “Wir hätten uns ein Heimspiel gewünscht, aber unsere Chance liegt darin, dass wir nicht Favorit sind. Wir haben nichts zu verlieren, werden als Mannschaft geschlossen auftreten und alles investieren, um vielleicht für die Überraschung zu sorgen.” Mit dem Dornbirner SV warf Alberschwende schon einen Ex-Cupsieger aus dem Bewerb. Für Hochspannung ist bei beiden Halbfinals gesorgt. VN-TK
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