Underdog Alberschwende warf Dornbirner SV raus

Wälderklub steht im Halbfinale aber muss auf Trainersuche gehen, Quartett weg.
Dornbirn Der FC Sohm Alberschwende hat im Viertelfinale des 50. Uniqa VFV Cups den Dornbirner SV in der Emma&Eugen-Arena vor 280 Zuschauern mit 3:2 (2:1) bezwungen und steht damit im Halbfinale. Bereits in der 7. Minute brachte Julian Maldoner die Wälder mit 1:0 in Führung. Dornbirner SV antwortete mit mehr Spielanteilen und kam durch Nico Schöpf in der 33. Minute zum verdienten Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Alberschwende jedoch eiskalt zurück: Tobias Bitschnau stellte in der 45. Minute auf 2:1. In Hälfte eins vergab Blago Pranjic einen fälligen Strafstoß, Alberschwende Goalie Peter Gmeiner hielt den Elfmeter. Nach dem Seitenwechsel drängten die Haselstauder auf den Ausgleich und wurden in der 62. Minute belohnt, als erneut Schöpf traf und auf 2:2 stellte. Die Partie war nun völlig offen, beide Teams suchten die Entscheidung. Diese fiel schließlich in der 71. Minute – und sie hatte eine besondere Pointe: Ausgerechnet Ex-DSV-Spieler Eren Yüzüak erzielte den Treffer zum 3:2 für die Gäste. In der Schlussphase warfen die Haselstauder noch einmal alles nach vorne, fand jedoch keinen Weg mehr durch die kompakte Defensive der Wälder, die den knappen Vorsprung über die Zeit brachten. Für Alberschwende ist es nicht das erste Ausrufezeichen im Cup, bereits in der Vergangenheit konnten die Wälder den DSV aus dem Bewerb werfen. Überschattet wird der sportliche Erfolg allerdings von personellen Veränderungen, denn Trainer Dominik Visintainer und Cotrainer Patrick Egle beenden ihre Tätigkeit mit Saisonende, zudem werden mehrere Spieler den Verein verlassen. So stehen Julian Maldoner, Tobias Bitschnau, Baris Sahin und Mehmet Akbulut in der kommenden Spielzeit nicht mehr zur Verfügung.
FC Lustenau auch weiter
Der FC Lustenau hat im Viertelfinale des Uniqa VFV Cups nichts anbrennen lassen und sich beim FC Nenzing klar mit 4:0 durchgesetzt. Die Gäste entschieden die Partie bereits in der Anfangsphase mit drei Treffern innerhalb von elf Minuten. Auch danach blieb Lustenau spielbestimmend und legte in der 83. Minute durch Dominik Rottmann noch den vierten Treffer nach. Nenzing hatte dem Favoriten über die gesamte Spielzeit hinweg wenig entgegenzusetzen. VN-TK