Kiano Blum auf Erfolgskurs

19-jähriger Fußacher hat in Zandvoort den zweiten Podestplatz eingefahren.
Fussach Über einen Karriereschub der Extraklasse darf sich zur Zeit der Fußacher Kiano Blum in der ADAC-GT-Masters. Was sich durch den Podestplatz beim Debüt in Spielberg bereits abzeichnete, setzte sich hier im Dünenkurs von Zandvoort fort. Der mittlerweile 19-Jährige fühlt sich sichtlich wohl im Vorhof zur DTM und bewegt routiniert als Ford-Performance Fahrer den anvertrauten Mustang GT3 den er sich mit dem 20-jährigen Niklas Kalus aus Duisburg teilt.
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Aber auch Außerhalb des Fahrzeugs hat der Enkel des verstorbenen Walter Pedrazza dank des Coaches Manuel Reuter im Haupt Racing Team Fortschritte gemacht. Die Fernsehinterviews werden im perfekten Hochdeutsch geführt und auf kritische Fragen weicht er auch schon geschickt aus, ohne jemandem näherzutreten.
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Sportlich hat er sein Arbeitsgerät perfekt im Griff. In Zandvoort im Rennen eins auf der Grand Prix Strecke war er bereits mit seinem Teampartner zum zweiten Mal auf dem Podest nach Spielberg. Den Start absolvierte der zweite Fahrer am Auto, das einstündige Rennen im Sprint-Format, bei Halbzeit übernahm Kiano Blum und fuhr souverän auf den dritten Platz. Für den Sonntag sicherte er sich der Rookie die Premieren-Pole. „Ich bin unglaublich happy. Es freut mich sehr, dass sich die harte Arbeit seit dem Winter auszahlt. Diese Pole motiviert mich, noch härter weiterzuarbeiten“, strahlte Blum.

Gleich beim Start behauptete der Rookie in der Serie die Führung und verschaffte sich ein kleines Zeitpolster, aber es war höchste Konzentration angesagt für ihn, der Druck von hinten war groß und die anfängliche „Pushphase“ hat er gut überstanden und daran konnte die kurze Safety-Phase auch nichts ändern. Beim Pflicht-Boxenstopp mit Fahrerwechsel übergab er an Niklas Kalus den Ford Mustang. Obwohl der Boxenstopp planmäßig über die Bühne ging, konnte die Führung nach dem Wechsel nicht gehalten werden und im Ziel nach einer Stunde und 16 Minuten war der Lohn ein sechster Platz und Rang drei in der Gesamtwertung der ADAC-GT-Masters-Meisterschaft. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die jungen Nachwuchsfahrer ganz oben am Podest stehen werden und als Sieger Champagner kosten dürfen. NOG