So startet Ländle-Duo ins Abenteuer Fußball-WM

Sport / 28.05.2026 • 17:44 Uhr
Martin Hämmerle, Jürgen Rinderer, Nationalteam
Ernährungscoach Martin Rinderer und Athletiktrainer Martin Hämmerle ist die Vorfreude auf dei WM mit dem ÖFB-Team klar anzusehen. olympiazentrumvorarlberg

Für Martin Hämmerle und Martin Rinderer erfolgte der Startschuss für die WM in den USA, Mexiko und Kanada.

Wien Noch bevor der Spieler-Troß des österreichischen Nationalteams im ÖFB-Campus in Wien-Aspern zusammenkam, waren mit Martin Hämmerle und Martin Rinderer zwei Vorarlberger bereits vor Ort. Der Athletikcoach und der Ernährungswissenschafter machten sich Mittwoch früh vom Flughafen Altenrhein auf nach Wien, um dort mit dem Nationalteam das Abenteuer Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada zu starten.
„Der gesamte Stab ist bereits Mittags zusammen gesessen, da diese Weltmeisterschaft ja auch logistisch eine große Herausforderung darstellt. Den ersten Teil konnten wir da bereits abhaken. Viele Fitnessgeräte und alles, was die Spieler für die Vorbereitung auf die Spiele und eben auch die Nachbereitung brauchen, wurden bereits per Container in die USA verschifft“, erzählt Martin Hämmerle, den die VN in einer kurzen Pause nach dem ersten öffentlichen Training der Nationalmannschaft am Telefon erreichen konnte.

Martin Hämmerle, Jürgen Rinderer, Nationalteam
Ernährungscoach Martin Rinderer und Athletiktrainer Martin Hämmerle beim Abflug von Altenrhein gen Wien zum Nationalteam.olympiazentrumvorarlberg

Nachdem Abends die Spieler eingetroffen waren, fanden schon die ersten Checks statt, „und es ist immer wieder schön zu sehen, wie schnell die Mannschaft im Modus ist. Da sieht man, dass die Truppe schon sehr eingespielt ist, jeder die Abläufe kennt“, erklärt der Athletikcoach, der sich gleich um die angeschlagenen Patrick Wimmer und Florian Grillitsch kümmerte.

So startet Ländle-Duo ins Abenteuer Fußball-WM
Martin Hämmerle beim Aufwärmen mit den ÖFB-Kickern. apa

Beim ersten öffentlichen Training, „hat man sofort den Spirit der Mannschaft gespürt. Alle brennen voll auf die WM, wir im Trainerteam mussten die Burschen beinahe etwas bremsen“. Darin sieht Hämmerle, der erstmals in seinem Leben in die USA reist, wie groß die Vorfreude jedes einzelnen ÖFB-Kickers auf, „das größte Sportevent der Welt ist. Klar, wir werden alle einen langen Atem brauchen, denn es stehen große Reisen an, aber die Energie im gesamten Tross ist förmlich zu spüren“.

„Wie eine Familie“

Der 42-Jährige ist im Team unter Teamchef Ralf Rangnick gemeinsam mit Gerhard Zallinger mitverantwortlich für verletzte Kicker und deren Weg zurück auf den Platz: „Ich betreue die Spieler bei allem, was ohne Ball abläuft, schaue, dass die Jungs körperlich wieder voll im Saft stehen, bevor sie wieder ins Training einsteigen“.

So startet Ländle-Duo ins Abenteuer Fußball-WM
Teamchef Ralf Rangnick hat den Überblick. apa

Die Gefühlslage beim Auftakt des WM-Abenteuers beschreibt Hämmerle, „wie ein Zusammentreffen der Familie. Wir kennen einander alle schon sehr lange. Nicht nur das gesamte Betreuerteam, sondern auch die Spieler. Darin sehe ich für die WM auch einen Trumpf: Es braucht nicht viel Zeit, um auf Routinen zurückzugreifen, weil der Kern der Mannschaft groß ist, schon lange so zusammen ist und sich in -und auswenig kennt. Alles in allem ist es eine geile Mischung zwischen Routiniers wie David Alaba oder Marko Arnautovic und Spielern wie Xaver Schlager, Konrad Laimer oder Nicolas Seiwald. Diese Truppe ist aufgrund ihrer Konstellation sehr spannend und ich bin gespannt, wie wir uns in den USA schlagen“.
Bereits am Donnerstag nach dem freundschaftlichen Länderspiel gegen Tunesien (Montag, 20.45 Uhr) erfolgt die Anreise ins WM-Quartier in Kalifornien.

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David Alaba beim Schreiben von Autogrammen. apa