Am 23. Geburtstag den Turbo gezündet

Kilian Feurstein setzt ein starkes Zeichen für Vorarlberg. Platz fünf für Team Vorarlberg bei OÖ-Rundfahrt.
Aigen-Schlägl “Ein unglaublicher Tag. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Meine Kollegen haben einen extrem guten Job gemacht und mich perfekt unterstützt. Jetzt bin ich einfach nur happy, dass ich dem Team mit dem Sieg etwas zurückgeben konnte.” Kilian Feurstein fehlten nach der Zieldurchfahrt in Bad Schallerbach die Worte. Justament an seinem 23. Geburtstag schlug der Dornbirner zu und feierte seinen ersten großen Sieg außerhalb des Juniorenbereiches.
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Bereits auf der zweiten Etappe der Oberösterreich-Rundfahrt hatte der junge Vorarlberger aufgezeigt und war in der Schlussphase des Rennens erst durch einen Sturz im Feld aus dem Tritt gebracht worden. Dennoch hatte sich Feurstein über Rang vier freuen dürfen.

Am Tag danach kam der große Auftritt des Team-Vorarlberg-Fahrers. “Das ist sicher ein kleiner Meilenstein für den Vorarlberger Radsport. Es ist doch schon etwas länger her, dass es auf UCI-Ebene einen Sieg eines Fahrers aus Vorarlberg gegeben hat. Ganz besonders freut mich, dass der Erfolg ein Ergebnis von perfekter Teamarbeit ist”, ließ auch Teammanager Thomas Kofler seinen Emotionen freien Lauf. Zumal der Renntag für das Team schon gut begonnen hatte. Colin Stüssi positionierte sich in einer vielversprechenden Gruppe, die knapp dreieinhalb Minuten Vorsprung herausfahren konnte. Nachdem die Sieben-Mann-Gruppe noch gestellt wurde, entwickelte sich ein sehr schnelles – Schnitt über 46 km/h – und teilweise hektisches Finale.


Das Gesamtergebnis gibt es hier.

Rund 50 Fahrer kamen zeitgleich nach Bad Schallerbach, “wo wir alles auf Kilian gesetzt haben”, wie Sportdirektor Paul Renger berichtete. “Wir wussten, dass er gut drauf ist. Ich freue mich wahnsinnig, dass der Plan aufgegangen ist und es geklappt hat.” Am Ende durfte er sich als Gesamt-52. über das erste Wertungstrikot (Gesamtpunktewertung) einer UCI-Rundfahrt freuen. Nicht zuletzt jubelte er am Schlusstag auch mit Teamkollege Dominik Röber, der die 4. Etappe gewann und als Gesamt-11. Bester des Teams Vorarlberg war.
