Ein perfekter Tag für das Radteam Vorarlberg

Tages- und Gesamtsieg sowie Sieg in der Mannschaftswertung bei der Tour of Malopolska.
Prehyba “Der Tag ist genau so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben als Team funktioniert und am letzten Berg haben mich meine Kollegen perfekt in Position gebracht. Alle haben einen Super-Job gemacht und dadurch konnte ich am Ende attackieren und mein Ding durchziehen. Besser kann es nicht laufen.” Die Freude war Colin Stüssi nach dem Zieleinlauf ins Gesicht geschrieben.

Tages- und Gesamtsieg für den überragenden Colin Stüssi, Punktetrikot an Giacomo Ballabio, Sieg in der Mannschaftswertung – das Team Vorarlberg räumt bei der Tour of Malopolska alles ab, was es zu gewinnen gibt. Auf der letzten Etappe von Rabka-Zdroj über 153 km nach Przehyba bildete sich schnell eine fürs Gesamtklassement ungefährliche Sechser-Gruppe, zu der 17 Kilometer vor dem Ziel Tobias Nolde vom Team Vorarlberg stieß. Ihr ganzes Augenmerk hatte die Truppe von Paul Renger aber auf den zehn Kilometer langen Schlussanstieg gelegt. „Möglichst Kräfte schonen und dann voller Fokus auf den letzten Berg“, diese Taktik hatte Renndirektor Paul Renger seinen Jungs mit auf den Weg gegeben.
Alle Ergebnisse der Tour of Malopolska hier.

Und die setzten die Vorgabe ihres sportlichen Leiters perfekt um. 35 Mann gingen ins Finale, darunter gleich fünf vom Team Vorarlberg, das mit einer Doppelführung von Giacomo Ballabio und Colin Stüssi in den abschließenden Tag gegangen war. Drei Kilometer vor dem Ziel dann die Entscheidung: Stüssi trat unwiderstehlich an. Niemand konnte dem Schweizer folgen, der 21 Sekunden Vorsprung auf den österreichischen Altmeister Riccardo Zoidl herausfuhr. Philipp Hofbauer wurde mit 25 Sekunden Rückstand glänzender Vierter. Giacomo Ballabio, der wie das ganze Team eine glänzende Tour fuhr, verlor 1:24 Minuten, wurde Tageszehnter und Achter in der Gesamtwertung.

Umjubelter Sieger der Tour of Malopolska aber Colin Stüssi, der die Titelverteidigung des Vorarlberger Teams (Vorjahressieger Alexander Konychev) sicherstellte und am Ende 44 Sekunden vor dem Tschechen Alberto Monti und 47 vor Zoidl lag. Bärenstarker Vierter auch im Gesamtklassement Philipp Hofbauer (-0:58). In der Mannschaftswertung setzte sich das Team Vorarlberg klar vor ATT Investments und Hrinkow Advarics durch. Punktebester wurde Ballabio vor Stüssi – ein Erfolg auf allen Linien für das Team Vorarlberg.