Voller Elan unter brütender Sonne

BL-Aufsteiger Austria Lustenau startete mit neuen Gesichtern in die Vorbereitung.
Lustenau Viele bekannte Gesichter, aber auch schon einige neue – der Trainingsstart der Lustenauer Austria zeigte schon einmal klar auf, in welche Richtung es bei den Grün-Weißen gehen soll. Ohne es wirklich auszusprechen, ist spürbar, dass sich der Bundesliga-Aufsteiger nicht mit der Rolle einer “grauen Maus” zufriedengeben wird.

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Vielmehr soll gesundes Selbstbewusstsein die Basis für die sechste BL-Saison sein. Damit ziehen die Lustenauer mit SW Bregenz gleich. Bei aktuell 29 Siegen soll der 30. Erfolg im Oberhaus im schmucken Sun Minimeal Stadion eingefahren werden. Zumal auch für Cheftrainer Markus Mader, der seinen 58. Geburtstag im Aufstiegsmonat feiern durfte, an die Energie der Heimfans glaubt.

Kadertechnisch sind die Lustenauer in ihren Planungen schon weit. Da hat das Trio mit den Sportvorständen Valentin Drexel, Patrick Schuchter und Stephan Muxel sowie Sportchef Dieter Alge schon viel Arbeit erledigt. Mit Emmanuel Chukwu wurde ein junger Innenverteidiger von der TSG Hoffenheim ausgeliehen. Der 19-Jährige war in der Vorsaison bei Wolfsberg unter Vertrag.




Chukwu fehlte allerdings im ersten Training, wie auch Landsmann und Teamkollege Precious Benjamin. Der ebenfalls 19-jährige Stürmer, der zuletzt als Leihspieler in Altach war, ist diese Woche auf Probetraining bei der Austria und wird wie Chukwu heute in den Trainingsalltag einsteigen. Ein weiteres neues Gesicht ist Novak Rajic.



Mit seinen erst 17 Jahren ist der Harder eine große Nachwuchshoffnung, was er zuletzt bei seinen Auftritten im Dress der AKA Vorarlberg unter Beweis stellte. Rajic war bei hochsommerlichen Temperaturen in der ersten Einheit der neuen Saison ebenso dabei wie das neue Quartett mit Albin Gashi (29), Lord Afrifa (20), Niklas Pertlwieser (22) sowie Dion Kacuri (22).

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Nicht dabei war Jack Lahne (24), dessen Vertrag ausgelaufen ist. Mit ihm laufen noch Gespräche, wie auch mit weiteren Kandidaten. Gilt es laut Alge, noch drei, vier Positionen neu zu besetzen. Das Augenmerk wird in erster Linie auf einen Rechtsverteidiger sowie einen Stürmer gelegt.