Die 13 passte Hofbauer

Sport / 09.07.2026 • 19:04 Uhr
Die 13 passte Hofbauer
Lange Zeit hielt Philipp Hofbauer (ganz links) in der Spitzengruppe am Berg mit. expa

Bei Mühlbergers Triumph auf dem Dach der Tour belegte der “Vorarlberger” Rang 13.

Großglockner Philipp Hofbauer hatte nach einem nicht optimalen ersten Tourtag für die Königsetappe volle Attacke angekündigt. Und der 23-jährige Steirer vom Team Vorarlberg hielt Wort. Von seinen Teamkollegen lange gut unterstützt, musste er erst im Schlussanstieg etwas abreißen lassen, als die starken World-Tour-Teams gewaltig aufs Tempo drückten.

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Philipp Hofbauer reizte seine Grenzen aus und zeigte eine tolle Performance. expa

Hofbauer ließ sich aber nicht entscheidend abschütteln, ging ans Limit und verbesserte sich als Tages-Dreizehnter (+3:28 Minuten) in der Gesamtwertung gleich um 31 Plätze, ebenfalls auf Rang 13. Sein Rückstand auf den überragenden Gregor Mühlberger, der in der nächsten Saison mit Felix Gall zur Weltklassemannschaft Lidl-Trek wechseln wird und solo über die Ziellinie fuhr, beträgt gerade einmal 5:34 Minuten.

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Entsprechend zufrieden war Teammanager Thomas Kofler, der vor Ort mit dabei war und seiner Truppe ein Pauschallob aussprach. “Wir dürfen heute einfach nur superhappy sein. Die Jungs haben alles richtig gemacht, haben ‚Hofi‘ in Position gebracht und danach so gut wie möglich Kräfte für die nächsten Tage geschont. Philipp hat sich stellvertretend für Gesamtleader Gregor Mühlberger ein Trikot geholt, und Tobias hat unterwegs zweimal Punkte gesammelt, auch dieser Teil des Plans ist aufgegangen.”

Die 13 passte Hofbauer
Tobias Nolde noch in der Spitzengruppe.

Die Rede ist von Tobias Nolde, der in Bad Kleinkirchheim als Träger des Bergtrikots verließ. Der 25-Jährige befand sich lange in einer neunköpfigen Gruppe, die über vier Minuten Vorsprung herausfuhr. Als dann die World-Tour-Teams das Kommando auf der spektakulären Strecke übernahmen, musste der Deutsche aus dem Team Vorarlberg sich zurücknehmen. Wie schon am Vortag fuhr Gregor Mühlberger ein perfektes Rennen, ließ im Schlussanstieg alle stehen und führt jetzt mit 1:31 Minuten Vorsprung die Gesamtwertung an. Der 32-Jährige krönte sich damit zum zweiten Mal nach 2014 zum Glocknerkönig.

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Für das Ländle-Team ergibt sich damit nach der Bergankunft auf der Franz-Josefs-Höhe die Devise für Freitag: “Hofbauer strebt einen Top-15-Platz in der Gesamtwertung an, Nolde ist als Dritter voll im Rennen um das Bergtrikot, und insgeheim denke ich, dass die Streckenführung (Anm. d. Red.: von Lienz über den Felbertauern ins Alpendorf) auf Giacomo Ballabio zugeschnitten ist. Vielleicht gelingt ihm in diesem sehr starken Feld eine Überraschung.”

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Für das Team Vorarlberg wird die Etappe mit Start in Lienz ein kleines “Heimrennen”, gehört das Osttirol doch zu den Partnern des Radteams. Im Beisein von Renndirektor Paul Renger wurde zuletzt auch ein Höhentrainingslager in der Region abgehalten.

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