Hofbauer zweitbester Österreicher bei Tour of Austria

Sport / 12.07.2026 • 17:17 Uhr
Hofbauer zweitbester Österreicher bei Tour of Austria
Der für das Team Vorarlberg startende Philipp Mühlbauer aus der Steiermark holte sich den 14. Gesamtrang bei der Tour of Austria.

Gregor Mühlbauer holt Gesamtsieg bei Tour of Austria, Philipp Hofbauer auf Rang 14.

Wien Mit einer beherzten Vorstellung auf der Schlussetappe setzte Team Vorarlberg auch zum Abschluss der Tour of Austria ein deutliches Ausrufezeichen. Auf den 109 Kilometern von Langenlois nach Wien bestimmte Philipp Hofbauer das Renngeschehen entscheidend mit und wurde für seinen engagierten Auftritt als aktivster Fahrer des Tages ausgezeichnet.
Die letzte Etappe entwickelte sich alles andere als zu einer Triumphfahrt. Dank starken Rückenwinds wurde vom Start weg ein hohes Tempo angeschlagen. Hofbauer schaffte früh den Sprung in die Spitzengruppe, sammelte unterwegs zwei Zeitgutschriften und verbesserte sich zwischenzeitlich sogar virtuell auf Rang 14 der Gesamtwertung. Der Steirer überzeugte mit einer offensiven Fahrweise, initiierte Angriffe und leistete einen Großteil der Führungsarbeit an der Spitze des Rennens. Für seinen couragierten Auftritt wurde er bei der Siegerehrung als aktivster Fahrer der Schlussetappe ausgezeichnet.

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Gregor Mühlberger ließ die Korken knallen. gepa

Erst kurz vor der Einfahrt nach Wien wurde die Fluchtgruppe vom Feld eingeholt. Im anschließenden Massensprint sicherte sich der Brite Samuel Watson (INEOS Grenadiers) den Tagessieg. Bester Fahrer des Team Vorarlberg war erneut Giacomo Ballabio, der wie bereits am Vortag den starken zwölften Platz belegte. Kilian Feurstein musste am letzten Anstieg dem hohen Tempo Tribut zollen und verlor dort den Anschluss an das Hauptfeld, womit auch die Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis im Sprint dahin waren.

Positive Bilanz

Mit dem Finale vor dem Burgtheater ging die 845 Kilometer lange Rundfahrt nach fünf Etappen zu Ende. Aus Sicht des Team Vorarlberg fiel die Bilanz dennoch positiv aus. Philipp Hofbauer belegte als Gesamt-14. den Platz als zweitbester Österreicher hinter Toursieger Gregor Mühlberger und war zugleich bester Fahrer eines österreichischen Continental-Teams. Tobias Nolde schloss die Bergwertung auf dem hervorragenden fünften Rang ab, nachdem er zu Beginn der Rundfahrt sogar das Bergtrikot getragen hatte. In der Mannschaftswertung erreichte Team Vorarlberg Rang zehn.

Hofbauer zweitbester Österreicher bei Tour of Austria

Entsprechend zufrieden zeigte sich Teamchef Thomas Kofler nach dem Finale: „Wir haben uns teuer verkauft und konnten das eine oder andere Ausrufezeichen setzen. Andererseits müssen wir aber auch neidlos anerkennen, dass das Niveau der World Tour-Teams extrem hoch war und wir ohne unseren Kapitän Colin Stüssi einen schweren Stand hatten.“

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Nach einer zweiwöchigen Rennpause wartet auf Team Vorarlberg mit einer zehntägigen Rundfahrt in der Karibik bereits die nächste internationale Herausforderung. Kofler blickt der zweiten Saisonhälfte optimistisch entgegen: „Jetzt ist für uns eine gute erste Saisonhälfte zu Ende gegangen. Die bisherigen Leistungen lassen auch für die restliche Saison einiges erwarten.“