So feierte die Schweiz voller Stolz ihre Nati

Sport / 12.07.2026 • 11:16 Uhr
So feierte die Schweiz voller Stolz ihre Nati
Groß war die Public-Viewing-Begeisterung der Eidgenossen rund um das WM-Viertelfinale gegen Argentinien. VN

Vielerorts wurde in der Schweiz, wie beim FC Niederstetten, die Nacht auf Sonntag zum Tag gemacht.

Niederstetten Sie spielen in der vierthöchsten Amateurliga in der Schweiz, für sie zählt vor allem die Gemeinschaft. Die Rede ist vom FC Niederstetten, einem kleinen, aber feinen Verein nahe Wil. Während der Weltmeisterschaft aber gab es nur ein Thema: die Schweizer Nati und ihren tollen Auftritt.

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Im Viertelfinale wurde in der kleinen Gemeinde die Nacht zum Tag gemacht. Von überallher strömten sie in das WM-Zelt des ansässigen Fußballclubs. Ab 22:30 Uhr war das WM-Zelt am Samstag geöffnet, und erst gegen 8 Uhr am Sonntag verließen die Letzten den Public-Viewing-Event.

So feierte die Schweiz voller Stolz ihre Nati

Nervenkitzel war angesagt, auch bei Benedict Vogt, der uns die Bilder und Videos zur Verfügung stellte. Der Schock zu Beginn des Spiels und der Gänsehautmoment, als Dan Ndoye (67.) die Führung der Südamerikaner egalisierte. Zu diesem Zeitpunkt waren sich alle sicher: Wir packen das.

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Doch dann passierte der Platzverweis von Breel Embolo. Der Schweizer Torjäger kassierte in der 72. Minute nach einer Schwalbe und VAR-Intervention die Gelb-Rote Karte. Embolo war zuvor im Zweikampf mit Leandro Paredes tief in der eigenen Hälfte unnötig abgehoben. Da der Argentinier von Schiedsrichter João Pinheiro verwarnt wurde, schaltete sich der VAR ein, und der Referee schickte den 29-Jährigen vom Platz. Embolo verschwand unter Tränen in der Kabine.

So feierte die Schweiz voller Stolz ihre Nati

Tränen der Enttäuschung, so Vogt, flossen dann auch bei den weiblichen und männlichen Anhängern in Niederstetten. So sehr man sich auch ein Elfmeterschießen gewünscht hätte, so bitter waren dann die weiteren Tore der eiskalt agierenden Argentinier rund um Superstar Lionel Messi. Dennoch: “Wir können stolz sein”, sagte Vogt, auch wenn er – wie viele seiner Landsleute – insgeheim doch mit dem Halbfinale spekuliert hatte.