Sieg bei der WM-Generalprobe

Sport / 13.07.2026 • 15:07 Uhr
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So sehen Sieger aus: Katharina Rhomberg und ihr Pferd Colestus Cambridge. VN

Vorfreude auf Aachen steigt. Katharina Rhomberg und ihre Pferde sind bereit für den Großevent.

Šamorín “Aachen war für mich schon als Kind etwas ganz Besonderes. Ich habe die Turniere immer im Fernsehen verfolgt und davon geträumt, selbst einmal dort zu reiten. Dass ich jetzt bei einer Weltmeisterschaft an den Start gehen darf, macht das Ganze noch einmal spezieller. Die Atmosphäre dort ist einfach einzigartig”, ist Katharina Rhomberg schon ganz im WM-Modus.

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Vom 11. bis 23. August werden die “FEI World Championships 2026” ausgetragen, und die Vorarlbergerin wird mit dem Gefühl eines Sieges nach Deutschland reisen. Denn die Generalprobe für die Weltmeisterschaft hätte besser nicht verlaufen können. Rhomberg präsentierte sich am Wochenende in Šamorín in bestechender Form und setzte ein deutliches Ausrufezeichen. Gemeinsam mit dem österreichischen Team sprang die Dornbirnerin im Nationenpreis auf Platz zwei und bestätigte damit eindrucksvoll die aktuelle Stärke der rot-weiß-roten Mannschaft. Diese hatte bereits beim prestigeträchtigen Nationenpreis von St. Gallen mit einem zweiten Platz aufhorchen lassen.

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Für Rhomberg sollte das Wochenende in der Slowakei jedoch noch erfolgreicher enden: Im abschließenden Drei-Sterne-Grand-Prix am Sonntag setzte sie sich mit ihrem Erfolgspferd Colestus Cambridge gegen ein stark besetztes Teilnehmerfeld durch und sicherte sich den Sieg in der Einzelwertung. Die Pferde, neben Colestus also auch Cuma 5, sind bestens in Form, und die Vorarlbergerin ist klarerweise bestens vorbereitet.

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Glücksgefühl der Siegerin. VN

Zwölf Paare im 50 Teilnehmer umfassenden Starterfeld des 155 cm hohen CSIO3* Grand Prix von Šamorín vermochten sich mit einer fehlerfreien Runde für das entscheidende Stechen dieses Ranking-Springens zu qualifizieren, darunter auch Katharina Rhomberg und ihr elfjähriger Westfale Colestus Cambridge.
Den beiden gelang eine makellose Stechrunde in 40,31 Sekunden, was souverän den Sieg vor Giuseppe Rolli (ITA) und Arne van Heel (NED) bedeutete.

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Der Moment vor der Siegerehrung. VN

Die Zielsetzung für die 32-Jährige vor dem Event in Deutschland ist klar: Gemeinsam mit dem österreichischen Team soll die Qualifikation für die Olympischen Spiele gelingen. “Die Konkurrenz ist enorm stark, aber wir haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir mithalten können. Es wird schwierig, aber nicht unmöglich. Wir sind alle hochmotiviert und wollen unser Bestes geben.”

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Siegerehrung in Šamorín. VN

Auch persönlich hat Rhomberg hohe Ambitionen. “Mein erstes Ziel ist es, das
Finale zu erreichen. Bei der letzten Weltmeisterschaft habe ich dieses noch knapp verpasst. Dieses Mal möchte ich den nächsten Schritt machen. Colestus ist in Topform, wir kennen uns mittlerweile sehr gut, haben viel Erfahrung gesammelt, und ich habe das Gefühl, dass aktuell viele Dinge perfekt zusammenpassen.”

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Katharina Rhomberg. VN

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Nur knapp einen Monat nach der Weltmeisterschaft wartet mit der Longines Global Champions Tour Vienna-Schloss Schönbrunn Ende September ein weiteres Saison-Highlight für die Spitzenreiterin. Einen ersten Vorgeschmack auf den Event gab es in Šamorín. In der Kleinstadt nahe Bratislava wurde das neue, von Schloss Schönbrunn inspirierte Hindernis präsentiert, das Ende
September im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn Teil des Parcours sein wird. “Die Schönbrunn-Mauer ist richtig beeindruckend geworden. Ich freue mich schon darauf, sie in Wien zu springen. Meine Pferde haben bereits viele außergewöhnliche Hindernisse gemeistert – das sollte also kein Problem sein.”
Noch größer ist allerdings die Vorfreude auf die Kulisse in Wien: “Vor Heimpublikum zu reiten, ist immer etwas ganz Besonderes. Die Stimmung war schon im vergangenen Jahr unglaublich, und ich bin überzeugt, dass sie heuer noch einmal getoppt wird.”

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