Der Name Lauda ist zurück im Rennsport

Sport / 31.07.2026 • 14:35 Uhr
Mathias Lauda voll motiviert      ©Manfred Noger
Mathias Lauda voll motiviert.Manfred Noger

Sensationsverpflichtung von Pedrazza Racing in Hard.

Hard Dem Promotor der Interwetten Sports Car Challenge (SCC), die vor dreißig Jahren vom inzwischen verstorbenen Rennstallbesitzer Walter Pedrazza ins Leben gerufen wurde, ist ein beachtlicher Coup gelungen.

Die Männer hinter dem Projekt Pedrazza & Klien ©Manfred Noger
Die Männer hinter dem Projekt: Emanuel Pedrazza und Christian Klien.Manfred Noger

Mit Unterstützung des letzten österreichischen Formel-1-Piloten Christian Klien konnte Emanuel Pedrazza, der seine Rennwagenschmiede in Hard (Vorarlberg) betreibt, einen weiteren prominenten Namen für die Serie gewinnen. Neben Klien wird auch Mathias Lauda, Sohn des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda, als Gaststarter bei den Red Bull Ring Classics 2026 Ende August in der Sports Car Challenge an den Start gehen.

Mathias Lauda 2018 mit seinem Vater in Spielberg ©Manfred Noger
Mathias Lauda 2018 mit seinem Vater in Spielberg-Manfred Noger

Die Verpflichtung von Mathias Lauda verspricht der traditionsreichen Rennserie zusätzliche Aufmerksamkeit und dürfte der Sports Car Challenge einen weiteren bedeutenden Bekanntheitsschub verleihen.

Mathias Laud mit seinem jüngsten Sohn ©Manfred Noger
Mathias Lauda mit seinem jüngsten Sohn.Manfred Noger

Zustande gekommen ist der Deal über Christian Klien. Die beiden sind bei ServusTV als Formel-1-Experten seit Jahren ein Team. Bei einem Schnitzelessen in Spielberg machte der 43-jährige Hohenemser dem gebürtigen Salzburger das Projekt dann schmackhaft. Der begeisterte Surfer, der auf Bali eine Surfschule betreibt, sagte schließlich seine Teilnahme zu und der Name Lauda ist auf der Rennstrecke zurück.

Sein Freund Christian Klien fährt bereits die SCC Serie bei Pedrazza ©Manfred Noger
Christian Klien fährt bereits die SCC Serie bei Pedrazza.Manfred Noger

Der 45-jährige Lauda ist seit 2018 keine Rennen mehr gefahren. Durch seine Einsätze in der DTM sowie bei Langstreckenrennen der FIA-Langstrecken-WM bringt er jedoch die notwendige Erfahrung im Prototypensport mit.

Hier steuert er einen F1 Ferrari mit dem sein Vater 1975 Weltmeister wurde ©Manfred Noger
Hier steuert er einen F1 Ferrari mit dem sein Vater 1975 Weltmeister wurde.Manfred Noger

Im Rahmen der Legenden-Parade in Spielberg steuerte er bereits mehrfach jenen Ferrari, mit dem sein Vater einst in der Formel-1-Weltmeisterschaft an den Start gegangen war.

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Mathias Lauda in Spielberg mit Mark Mateschitz ©Manfred Noger
Mathias Lauda in Spielberg mit Mark Mateschitz.Manfred Noger

Nun nimmt Lauda jedoch erstmals in einem Sportprototyp aus dem Hause Pedrazza Platz. Er wird einen PRC WPR66 mit einem 3,5-Liter-Ford-Cosworth-Motor pilotieren. Im Schwesterfahrzeug sitzt Klien, wodurch gleiche Voraussetzungen für beide Piloten geschaffen sein dürften.

Mugello 2007 Mathias Lauda im Mercedes ©Manfred Noger
Mugello 2007 Mathias Lauda im Mercedes.Manfred Noger

Das Duell verspricht Hochspannung – aus Freunden und Arbeitskollegen werden auf der Rennstrecke für kurze Zeit direkte Konkurrenten.

Für Klien ist die Verpflichtung von Lauda ein „ServusTV-Experten-Duell in Spielberg. „Am Papier schaut die Strecke relativ simpel aus, aber sie ist es nicht – für mich auch eine Heimstrecke, leider ging es sich in der Formel 1 nie aus hier zu fahren für mich.“

2007 war Mathias Lauda noch in der DTM für AMG-Mercedes tätig ©Manfred Noger
2007 war Mathias Lauda noch in der DTM für AMG-Mercedes tätig.Manfred Noger

Für Freunde des klassischen Rennsports ist die Veranstaltung am 29. und 30. August 2026 auf der Grand-Prix-Strecke in Spielberg ein absolutes Muss. Wer den Red Bull Ring kennt – oder besser gesagt die Menschen, die mit großem Engagement hinter dieser einzigartigen Rennstrecke stehen – wird die Reise in die Steiermark garantiert nicht bereuen.

Mathias Lauda sein Bolide wird aktuell vorbereitet       ©Manfred Noger
DEr Bolide von Mathias Lauda wird aktuell vorbereitet.Manfred Noger

Der Red Bull Ring steht seit Jahren für Motorsport auf höchstem Niveau. Die Besucher schätzen die hervorragend gepflegte Anlage, die besondere Atmosphäre und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm. Vor allem aber wird erstklassiger Motorsport geboten. Mit Karl Wendlinger und Ring-Botschafter Helmut Marko sind zudem zwei prominente Persönlichkeiten vor Ort, die dieser Veranstaltung zusätzlichen Glanz verleihen. NOG