12.500 Fans feiern Beach-Spektakel in Wolfurt

Sport / 09.08.2026 • 18:23 Uhr
12.500 Fans feiern Beach-Spektakel in Wolfurt
Vorarlbergs Beachvolleyballfans kamen bei der Wolfurttrophy voll auf ihre Kosten.Alexandra Serra

Berger/Hohenauer und Seiser/Smerad triumphieren bei der Wolfurttrophy 2026.

Wolfurt Strahlender Sonnenschein, ein voller Centercourt und Beachvolleyball auf höchstem Niveau bildeten am Sonntag den Rahmen für den Finaltag der Wolfurttrophy 2026. Nach einem Wochenende mit spannenden Spielen und großen Emotionen krönten sich Lia Berger/Lilli Hohenauer bei den Damen sowie Mathias Seiser/Tomas Smerad bei den Herren zu den Siegern der 37. Auflage.

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Lia Berger und Lilli Hohenauer waren siegreich. Alexandra Serra

Den sportlichen Auftakt am Sonntag machten die Halbfinalspiele der Herren. Dabei trafen jeweils Youngstars auf Routiniers – und beide Male behielt die Erfahrung die Oberhand. Leitner/Seidl sowie Seiser/Smerad setzten sich jeweils mit 2:0 durch und lösten damit ihre Tickets für das Endspiel.

Die erste Medaillenentscheidung fiel anschließend bei den Damen. Das tschechisch-slowenische Duo Kotnik/Lorenzova ließ dem österreichischen Team Sarić/Mascherbauer beim 2:0-Erfolg keine Chance und sicherte sich die Bronzemedaille.

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Alexandra Serra

Auch bei den Herren wurde danach Platz drei ausgespielt. Michael Klemen und Elias Holzinger dominierten das Duell mit dem erst 16-jährigen Paul Hohenauer und dessen Partner Philipp Sponer. Klemen/Holzinger holten sich mit einem 2:0 verdient Bronze.

Berger/Hohenauer erneut ganz oben

Das Damenfinale wurde zu einem rein österreichischen Duell. Die U18-Europameisterinnen von 2023, Lia Berger und Lilli Hohenauer, trafen auf das topgesetzte Duo Magdalena Rabitsch/Oleksandra Shkarupa. Die vier Talente boten den Zuschauern spektakuläre Blocks, lange Ballwechsel, druckvolle Services und starke Angriffe.

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Alexandra Serra

Am Ende setzten sich Berger/Hohenauer mit 2:0 durch und krönten sich zum zweiten Mal zu Wolfurttrophy-Siegerinnen. Eine weitere Auszeichnung gab es für Berger, die zum MVP des Turniers gewählt wurde.

Seiser/Smerad drehen das Finale

Um 16.30 Uhr folgte das Herrenfinale zwischen Mathias Seiser/Tomas Smerad und Moritz Kindl/Laurenz Leitner. Eine besondere Konstellation, schließlich waren Seiser und Kindl viele Jahre gemeinsam als Beachvolleyball-Duo unterwegs. Bereits am Freitag waren die beiden Teams aufeinandergetroffen, damals hatten Kindl/Leitner knapp die Oberhand behalten.

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Das Duo Mathias Seiser/Tomas Smerad waren bei den Herren die großen Sieger.Alexandra Serra

Auch im Finale erwischten Kindl/Leitner den besseren Start und entschieden den ersten Satz für sich. Der zweite Durchgang entwickelte sich vor vollem Haus zum Krimi. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen, ehe Seiser/Smerad den Satz in der Verlängerung gewannen.

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Alexandra Serra

Damit musste der dritte Durchgang entscheiden. Dort behielten Seiser/Smerad die Oberhand und vollendeten ihre Aufholjagd. Für Smerad war es bereits der zweite Triumph bei der Wolfurttrophy in Folge. Bei den Herren wurde Laurenz Leitner als Comeback Player des Jahres zum MVP gekürt.

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Auch abseits des Courts setzte die 37. Wolfurttrophy eine beeindruckende Marke. Mehr als 12.500 Besucher wurden über das Turnierwochenende gezählt. 350 freiwillige Helferinnen und Helfer waren im Einsatz und trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei. Damit endete die Wolfurttrophy 2026 mit zwei österreichischen Siegen und einem hochklassigen Finaltag.