Zwei Podestplätze für das Team Vorarlberg

Colin Stüssi fährt in der Karibik auf Gesamtrang drei, Dominik Röber sorgt als Tagesdritter für ein weiteres Erfolgserlebnis.
Saint-Claude Nach dem Regen beim Zeitfahren durfte sich das Team Vorarlberg einen Tag später wieder über Sonnenschein freuen. Auf der 145 Kilometer langen Etappe von Pointe-à-Pitre nach Saint-Claude sorgten Colin Stüssi und Dominik Röber mit zwei Podestplätzen für einen erfolgreichen vorletzten Renntag.

Nachdem die ersten Hügel bewältigt waren, formierte sich eine 13-köpfige Ausreißergruppe, die aus Vorarlberger Sicht bestens besetzt war. Mit Tobias Nolde, vor der Etappe Gesamtneunter, und Dominik Röber waren gleich zwei Fahrer des Teams vertreten. Zeitweise erarbeitete sich die Gruppe einen Vorsprung von sieben Minuten.
Aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen wird an dieser Stelle kein Inhalt von Iframely angezeigt.
Im schweren Schlussanstieg schlug schließlich die Stunde von Röber. Der Team-Vorarlberg-Profi kämpfte bis zum Ende um den Tagessieg und überquerte hinter dem Belgier Johan Meens und dem Franzosen Damien Urcel als starker Dritter die Ziellinie. Nolde beendete die Etappe auf Rang zwölf und darf weiterhin auf eine Top-Ten-Platzierung in der Gesamtwertung hoffen.
Stüssi stürmt aufs Podest
Auch Colin Stüssi lieferte im Finale eine starke Vorstellung ab. Nachdem sein Angriff auf das Gesamtpodium beim Zeitfahren noch nicht von Erfolg gekrönt gewesen war, holte der Schweizer diesmal kräftig auf. Stüssi nahm dem Gesamtführenden Owen Cole beinahe zwei Minuten ab und schob sich mit Tagesrang zehn an gleich drei Konkurrenten vorbei.

Vor dem abschließenden Renntag liegt Stüssi damit hinter Cole und dem Franzosen Clement Sanchez auf dem hervorragenden dritten Gesamtrang. Mit Nolde hat das Team Vorarlberg zudem einen zweiten Fahrer in aussichtsreicher Position für die Top Ten.
Der zehnte und letzte Renntag sollte von der Papierform her den Sprintern entgegenkommen. Überraschungen sind nach dem bisherigen Rennverlauf allerdings nicht ausgeschlossen. „Aber diese Woche hat es schon die eine oder andere Überraschung gegeben. Irgendwie weißt du hier nie so genau, was passieren wird. Mal schauen, was morgen noch geht“, meinte Renndirektor Paul Renger mit Blick auf das Finale in der Karibik.