Tigers spielen nicht um österreichische Meisterschaft

Heimische AHL-Klubs gegen Teilnahme des HC Tigers bei den österreichischen Meisterschaften 2026/27.
Dornbirn Der Wechsel des HC Tigers, vormals EC Bregenzerwald, vom österreichischen Verband in Richtung dritter Liga in Deutschland hat nun auch Spuren hinterlassen. Denn die Tigers werden in der anstehenden Spielzeit nicht um den Meistertitel in der zweithöchsten Liga Österreichs mitspielen.
Zwar haben sich die Vereinsverantwortlichen der Vorarlberger nach langen Überlegen sich dazu entschieden, es trotz Abwanderung nach Deutschland mit einer Teilnahme bei den Meisterschaften zu versuchen. Diesbezüglich ging eine Anfrage an den OEHV, der laut Mediensprecher Mario Kleber mit Wohlwollen aufgenommen wurde.
Hintergrund: “Wir als HC Tigers wollen den Kontakt zum österreichischen Verband, aber auch den Vereinen nicht abreißen lassen. Das hat der österreichische Verband auch goutiert, aber die endgültige Entscheidung wollte man den Vereinen überlassen”, so Kleber, der weiter erklärt, “dass wir gerne die acht zusätzlichen Spiele gegen die vier Österreich-Vertreter in der Alps Hockey League im Grunddurchgang in unseren Spielplan der 3. deutschen Liga hineingebracht hätten”
Die Entscheidung des amtierenden Meisters Zell/See, Kitzbühel und den beiden zweiten Teams von Salzburg und des KAC fiel dann aber gegen die Teilnahme der HC Tigers aus. Vor allem aus Zell/See und aus Kitzbühel kam wenig positives Feedback. Es soll sogar mit einem Ausstieg aus den österreichischen Meisterschaften gedroht worden sein.
Dritter und letzter Legionär fixiert

Unterdessen haben die Tigers ihre dritte und letzte Importstelle besetzt: Morten Jürgens kommt von den Dundee Stars nach Vorarlberg. Der 26-jährige estnische Nationalspieler ist 193 Zentimeter groß, 100 Kilogramm schwer und bringt reichlich internationale Erfahrung mit. Ausgebildet in Finnland, gewann der Rechtsschütze 2023 Meisterschaft und Pokal. Zuletzt überzeugte er auch im Nationalteam, mit dem ihm 2026 der Aufstieg in die Division I, Gruppe A gelang.
“Hinte” sagt Adieu
Daniel Hintermann hat sich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, seine professionelle Karriere zu beenden und seinen Fokus künftig auf seine berufliche Zukunft zu legen. 2023 führte Hintermanns Weg von den Kitzbüheler Adlern nach Vorarlberg. Was folgte, waren drei Spielzeiten, in denen sich der Verteidiger zu einer wichtigen Säule der Wälder Defensive und vor allem zu einer echten Führungsfigur innerhalb der Mannschaft entwickelte.