Die Rollen waren schnell verteilt: Altach bleibt ohne Chance

Sport / 16.08.2026 • 15:21 Uhr
Altach verlor beim Serienmeister St. Pölten mit drei Toren Differenz. GEPA
Altach verlor beim Serienmeister St. Pölten mit drei Toren Differenz. GEPAthomas Knobel

Nach dem 0:3 beim Serienmeister steht Altach nach zwei Pleiten am Tabellenende.

Altach Für den SCR Altach bleibt der Fehlstart in die neue BL-Saison bestehen. Die Simonelli-Truppe mussten sich beim SKN St. Pölten mit 0:3 geschlagen geben und kassierten damit bereits die zweite Niederlage. Nach dem 2:6 bei Sturm Graz gab es auch beim zehnfachen österreichischen Meister nichts zu holen. Altach rangiert damit mit null Punkten und 2:9 Toren am Tabellenende.

Dabei geriet die Mannschaft von Trainer Leandro Simonelli bereits nach zwei Minuten auf die Verliererstraße. Matavkova brachte St. Pölten früh mit 1:0 in Führung. In der 11. Minute erhöhte Ebert auf 2:0, noch vor der Pause fiel die Entscheidung. Beim 3:0 in der 37. Minute war Torfrau Stella Busse mit einem Eigentor die Leidtragende. Für Ellgaß und Co. gab es dagegen auch im zweiten Meisterschaftsspiel gegen einen Topklub nichts zu holen. Nächsten Sonntag (11 Uhr) gastiert Altach bei Rapid Wien und hofft endlich auf Zählbares. Im dritten Anlauf soll es klappen.

Die Hörbranzerin Annalena Wucher kam beim SKN St. Pölten noch zum Einsatz und wurde in der Schlussphase eingewechselt. Sie spielte die letzten 23 Minuten gegen ihre Vorarlberger Landsfrauen.

Auch bei Austria Wien gab es aus Vorarlberger Sicht Grund zum Jubeln. Neuerwerbung Patricia Pfanner aus Lauterach erzielte beim 2:0 gegen den LASK innerhalb von nur zwei Minuten einen Doppelpack. In Linz setzte sich First Vienna mit 2:0 durch, das zweite Tor ging auf das Konto der ehemaligen Altacherin Maja Keckeis. An der Tabellenspitze liegen Sturm Graz, St. Pölten und Salzburg mit jeweils sechs Punkten. Altach muss hingegen weiter auf die ersten Zähler warten. VN-TK