Heimsieg vor den Augen des Investors

SW Bregenz besiegt Sturm Graz Amateure mit 3:1 und machte japanischen Investor Takashi Okuri froh.
Bregenz SW Bregenz setzte sich am vierten Spieltag der 2. Liga gegen die Amateure von Sturm Graz mit 3:1 durch. Die Hausherren legten einen Traumstart hin, mussten nach dem Ausgleich aber zunächst um die Kontrolle kämpfen. Nach der Pause brachte ein Freistoßkracher die Bregenzer endgültig auf die Siegerstraße.
Mit viel Selbstvertrauen ging SW Bregenz am vierten Spieltag der 2. Liga ins Heimspiel gegen die Amateure von Sturm Graz. Vier Punkte aus den vergangenen beiden Partien hatten den Hausherren Auftrieb gegeben. Das machte sich bereits nach 120 Sekunden bezahlt: Nach einer sehenswerten Kombination über die rechte Angriffsseite traf Reao Sealey zur frühen 1:0-Führung.

Beinahe wäre der perfekte Start jedoch postwendend wieder dahin gewesen. Neuzugang Joao Paulo Ribeiro, der von SWB-Coach Martin Brenner gleich von Beginn an ins Tor gestellt wurde, ließ sich bei einem Rückpass zu viel Zeit. Sein Abschlag prallte von Sturms Oeinhart ab und flog nur knapp am Tor vorbei. Danach verloren die Bregenzer etwas den Faden, immer wieder schlichen sich Fehler ins Spiel ein.
In der 23. Minute wurde es für die Gastgeber folgerichtig gefährlich. SWB-Verteidiger Torelli stoppte Niklas Lang im Strafraum mit einem Foul, Schiedsrichter Sampl zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte in der 24. Minute eiskalt zum 1:1.

Sturm hatte danach die Partie zunächst besser im Griff und kam zu mehreren guten Möglichkeiten. Genau in dieser Phase schlug Bregenz allerdings zurück. Lars Nussbaumer schickte Daniel Au Yeong auf die Reise, der den Ball ideal zur Mitte legte. Nicolas Rossi war in der 31. Minute zur Stelle und drückte das Spielgerät zur neuerlichen Bregenzer Führung über die Linie.
Kurz vor dem Pausenpfiff sorgten die Hausherren noch einmal für einen Glanzmoment. Cecchini ließ zunächst mit dem „Eisenbahner“ einen Grazer Verteidiger stehen und servierte anschließend eine Maßflanke auf Genta Omotehara. Dessen Kopfball fiel allerdings zu schwach aus. Mit einem 2:1 für Bregenz ging es in die Kabinen.
Freistoß als Türöffner
Nach Seitenwechsel dauerte es nur sechs Minuten, ehe Bregenz erneut jubeln durfte. Der eingewechselte Anteo Fetahu hämmerte in der 51. Minute einen Freistoß aus rund 25 Metern auf das Tor. Mit Beihilfe des gegnerischen Schlussmanns schlug der Ball zum 3:1 in den Maschen ein.

Danach kontrollierten die Bregenzer das Geschehen weitgehend, während von Sturm offensiv kaum noch etwas kam. In der 66. Minute wurde es dennoch noch einmal hektisch. Sturms Verteidiger Tim Maierhofer schubste Fetahu zu Boden und sah dafür die Rote Karte. Mit einem Mann mehr und einer Zwei-Tore-Führung schien der zweite Heimsieg in Folge endgültig besiegelt.
Doch die Grazer kamen noch einmal gefährlich vor das Bregenzer Tor. In der 70. Minute stand Peinhart plötzlich allein vor Ribeiro, der Neuzugang reagierte jedoch stark und bewahrte seine Mannschaft mit einer bravourösen Parade vor dem Anschlusstreffer.
Mehr ließen die Bregenzer nicht mehr zu. Auch die letzten verzweifelten Versuche der Gäste blieben ohne Erfolg. Vor den Augen von Investor und Sportdirektor Takashi Okuri brachten die Hausherren den 3:1-Sieg souverän über die Zeit.

Die 1026 Besucher im ImmoAgentur Stadion konnten zufrieden den Heimweg antreten – und erstmals seit längerer Zeit wieder einen einstelligen Tabellenplatz bejubeln. Nach dem vierten Spieltag rangiert SW Bregenz auf Platz sieben.
Auch für Okuri gab es doppelten Grund zur Freude: Sein zweiter Klub, Tochigi City, gewann in der japanischen Liga ebenfalls mit 3:1. Der Japaner hatte somit gleich doppelt gut lachen.