Pioneers mit starker Talentprobe

Sport / 24.08.2026 • 07:34 Uhr
Neuzugang Blake Murray hat keine Anpassungsschwierigkeiten bei den Pioneers und fiel im Spiel gegen Kloten mit einem Treffer und zwei Vorlagen auf. (Foto:PIV/Rothmund)
Neuzugang Blake Murray hat keine Anpassungsschwierigkeiten bei den Pioneers und fiel im Spiel gegen Kloten mit einem Treffer und zwei Vorlagen auf. (Foto:PIV/Rothmund)ABR

Die Feldkircher unterliegen dem Schweizer Erstligisten EHC Kloten mit 4:5

Schwarzach Die neu formierten Pioneers lieferten gegen den EHC Kloten eine beachtliche Talentprobe ab. Die jungen Feldkircher forderten den Schweizer Erstligisten im zweiten Testmatch bis zum Schluss und zogen am Ende knapp mit 4:5 den Kürzeren. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gastgeber erst 80 Sekunden vor dem Ende in Überzahl.

Auffälliger Blake Murray

Obwohl es sich um ein Vorbereitungsspiel handelte, überraschte die Hartnäckigkeit der Montfortstädter gegen den Favoriten. Mit Ausnahme des neu verpflichteten Stargoalies Reto Berra traten die Zürcher Unterländer in Bestbesetzung an. Die Hausherren gingen bereits in der achten Minute in Führung. Doch die Gäste, bei denen Trainer Marko Ojanen im Vergleich zum Thurgau-Spiel nur wenig im Line-up änderte, glichen prompt aus. Neuzugang Blake Murray zirkelte die Scheibe präzise in die Maschen. Der 25-jährige Kanadier traf wie schon gegen Thurgau und zeigt bei seiner ersten Europa-Station vorerst keine Anpassungsschwierigkeiten.
Nachdem die Schweizer im zweiten Abschnitt auf 1:3 davonzogen, brachten zwei Vorlagen von Murray die Pioneers zurück in die Partie. Zuerst verkürzte Roni Allén auf 2:3 (35.), ehe Max Stiegler im Schlussdrittel (48.) zum verdienten 3:3 traf. Die Klotener antworteten zwar wenig später mit der erneuten Führung, doch die Feldkircher nutzten ein Powerplay zum 4:4 (58.) durch Jesse Seppälä aus.
Ausgerechnet der bis dahin auffällige Murray griff kurz vor dem Ende unglücklich in das Spielgeschehen ein. Seine Zwei-Minuten-Strafe bescherte den Hausherren eine späte Überzahl, die der Schweizer Erstligist zum Sieg nutzte. ABR