Fünf Ex-Pokalsieger kämpfen um den Viertelfinal-Einzug

RLW-Duelle in Lustenau und Hard – Großwalsertal fordert Lauterach.
Schwarzach Im Achtelfinale des 51. Uniqa VFV-Cups stehen am Dienstag drei besonders interessante Begegnungen auf dem Programm. Mit Titelverteidiger VfB Hohenems, FC Lustenau, Rekordsieger FC Dornbirn, FC Lauterach und FC Hard stehen gleich fünf frühere Pokalsieger auf dem Platz.

Im Stadion an der Holzstraße kommt es zum Duell zweier Westliga-Klubs. Der FC Lustenau empfängt um 17.30 Uhr Titelverteidiger VfB Hohenems. Für die Gäste ist klar, dass ihnen im „Holz“ ein unangenehmer Abend bevorsteht. „Wir wissen, was uns erwartet. Im ,Holz’ ist es immer ein Spiel mit hartem Fight. Wir werden keine Experimente machen. Der FCL ist ein hartes Los und ein schwerer Gegner“, sagt Hohenems-Trainer Werner Grabherr. Der Cupholder geht die Aufgabe damit mit jener Ernsthaftigkeit an, die ein Achtelfinale verlangt.

Zeitgleich steigt im Harder Waldstadion ein weiteres Duell mit viel Brisanz. Der Eliteliga-Zweite FC Hard trifft auf den Westliga-Zweiten FC Dornbirn. Dabei sorgt auch die gemeinsame Vergangenheit für eine besondere Note: Hard-Trainer Herbert Sutter, Kapitän Markus Grabherr und Dornbirn-Coach Roman Ellensohn haben als aktive Spieler mehr als zwei Saisonen gemeinsam im Waldstadion verbracht. Zu den Höhepunkten dieser Zeit zählen ein Westliga-Herbstmeistertitel und eine Cup-Finalteilnahme.

Am Dienstag zählt diese Verbundenheit allerdings nichts. „Es wird aber definitiv keine Geschenke auf dem Platz geben“, stellt Dornbirn-Trainer Roman Ellensohn klar. Seine Mannschaft erwartet in Hard eine harte Nuss, will aber mit der stärksten Aufstellung den Einzug ins Viertelfinale schaffen. Einzig Andrin Netzer und Sandro Eichhübl stehen nicht zur Verfügung.

Komplettiert wird der Cupabend um 19 Uhr mit dem Duell zwischen der SPG Großwalsertal und dem FC Lauterach. In Sonntag trifft der Vorarlberg-Ligist auf einen zwei Klassen höher spielenden Gegner. Beide Mannschaften sind mit einem misslungenen Saisonstart in die neue Spielzeit gestartet und warten noch auf das erste Erfolgserlebnis.

Für die Gastgeber kommt der Cup damit gerade recht. Der Klub befindet sich in einem Generationswechsel und möchte vielen jungen Spielern aus den eigenen Reihen im Einsätze ermöglichen. Gegen Lauterach wartet nun allerdings eine hohe Hürde.
Besonders im „Holz“ und im Waldstadion geht es für die Favoriten um weit mehr als nur den nächsten Cupauftritt. VN-TK