Was hinter “werkeins” steckt

Sport / 31.08.2026 • 09:48 Uhr
Fitness Abteil beim werkeins. werkeins
Nach der Untersuchung kann im Fitnessbereich gleich wieder gearbeitet werden.Fabian Korb

Vom Hobbysportler bis zum Profi: Hier soll jeder Unterstützung finden.

Wolfurt Die Idee hinter “werkeins” entstand schon vor einigen Jahren. Während seines Studiums lernte Daniel Steurer, einer der Mitgründer von “werkeins”, die Sportmedizin kennen. Später arbeitete er drei Jahre in einer Sportklinik in der Schweiz. Dort erlebte er, wie Sportmedizin, Physiotherapie und Training eng zusammenarbeiten können. Dieses Konzept wollte er nach Vorarlberg bringen.

Fitness Abteil des werkeins mit einer Rudermaschiene Hanteln usw. werkeins
Modernste Geräte im Fitnessbereich.werkeins

Der konkrete Anstoß kam vor rund zweieinhalb Jahren. Die beiden Physiotherapeuten Tobias Neubauer und Lea Anouk Sommer fragten ihn, ob er sich vorstellen könne, gemeinsam etwas mit ihnen aufzubauen. Von Anfang an war klar, dass Sportmedizin, Physiotherapie und Fitness zusammengehören.

Bei der Betreuung von aktiven Menschen und Sportlern sieht Daniel in Vorarlberg noch Potenzial. Beschwerden können bei “werkeins” mit Ultraschall oder Röntgen untersucht werden. Danach geht es direkt zur Physiotherapie und später ins Training. “Das Ziel ist nicht, nebeneinander, sondern miteinander zu arbeiten”, erklärt er.

Ultraschall gerät von werkeins. werkeins
Beschwerden können gleich mittels Ultraschall untersucht werden. Fabian Korb

Das Angebot richtet sich dabei nicht nur an Profis. Vom Hobbysportler bis zum Leistungssportler und vom Nachwuchs bis ins höhere Alter soll jeder Unterstützung bekommen. Bewegung ist für Steurer dabei fast wie ein Medikament: “Wenn du ein Medikament machen könntest, das alle positiven Effekte beinhaltet, die Bewegung und Sport haben, würde es jeder schlucken.”

Rezeption des werkeins. werkeins
Ob Profi oder Amateur: Bei werkeins sind alle willkommen.werkeins

Auch bei der Umsetzung gab es einiges zu entscheiden. Eine zentrale Frage war die Größe des Projekts: 100 oder 250 Quadratmeter? Die Entscheidung fiel auf die größere Variante. Danach musste vor allem beim Bau vieles koordiniert werden, wie die Aufteilung der einzelnen Bereiche. Am Samstag öffnete “werkeins” erstmals seine Türen. Beim Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte selbst ein Bild vom Konzept und den verschiedenen Bereichen machen.

Erste Kooperationen mit Vereinen wie dem FC Schwarzach, der TS Wolfurt oder dem FC Kennelbach gibt es bereits. Weitere sollen folgen, allerdings nur, wenn die Qualität der Betreuung erhalten bleibt. Deshalb gilt: “Lieber Qualität statt Quantität”, erzählt Steurer.

Eine Vielfalt von Kabeltürmen beim werkeins. werkeins
Der großzügige Fitnessbereich bietet genügend Platz.Fabian Korb

Langfristig soll “werkeins” eine Anlaufstelle für Sport und Bewegung in Vorarlberg werden. Die Vision: Ein 15-jähriger Sportler, eine 35-jährige Geschäftsfrau und ein 70-jähriger Pensionist trainieren am selben Ort. Wenn das gelingt, wäre “werkeins” genau dort angekommen, wo es hin soll. VN-FKO