Dreimal Hochspannung: Der VFV-Cup schreibt seine nächsten Geschichten

Drei Spiele, drei völlig unterschiedliche Verläufe und reichlich Dramatik.

Lochau Der SC Röthis hat sich im Achtelfinale des 51. VFV Cups mit einem 4:2 beim SV Lochau für das Viertelfinale qualifiziert. Lange war im Stadion Hoferfeld nicht abzusehen, wer sich am Ende durchsetzen würde. Zweimal wechselte die Führung, nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen – ehe Arbnor Rexhaj in der Nachspielzeit den Deckel draufmachte. Auch in den beiden anderen Begegnungen des Abends wurde kräftig getroffen: Die Altach Juniors gewannen bei Admira Dornbirn ebenfalls mit 4:2, während Fußach gegen Bizau für die Überraschung sorgte.
In Lochau gehörte die erste große Szene Röthis. Fabio Scheichl brachte die Gäste in der 27. Minute mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Fabio Feldkircher verwandelte in der 32. Minute einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Nur sieben Minuten später drehte Tarkan Parlak die Begegnung komplett und stellte auf 2:1 für Lochau. Röthis ließ sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Noch vor dem Pausenpfiff bekamen die Gäste ebenfalls einen Strafstoß zugesprochen. Arbnor Rexhaj trat an und verwandelte in der 45. Minute zum 2:2.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das RLW-Duell eng. In der 55. Minute schlug Röthis erneut zu. Tobias Hartmann traf zum 3:2 und brachte die Gäste wieder in Front. Lochau versuchte anschließend, die Partie noch einmal zu drehen, doch Röthis verteidigte den Vorsprung mit zunehmender Spieldauer konsequent. Als die Partie bereits in der Nachspielzeit war, sorgte Rexhaj endgültig für die Entscheidung. In der 92. Minute traf der Röthis-Goalgetter zum zweiten Mal und machte das 4:2 perfekt. Für Röthis ist damit der nächste Schritt in einem traditionsreichen Cupbewerb geschafft. Der Klub stand bereits 1998 und 2025 im Finale und darf nun weiter vom dritten Endspiel träumen.

Parallel dazu lieferten auch die Altach Juniors eine torreiche Partie. Bei Admira Dornbirn legte Nico Helbock mit einem Doppelpack den Grundstein für den Auswärtssieg. Der 21-jährige Wälder traf bereits in der 8. und in der 18. Minute. Dazwischen hatte Luca Gutschi für die Hausherren ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Alexandre Mahop auf 3:1. Admira machte es in der Schlussphase noch einmal spannend. Felix Moosmann verwandelte in der Nachspielzeit einen Elfmeter zum 2:3. Die Hoffnung auf den Ausgleich war jedoch schnell vorbei. Berke Halastar traf wenig später zum 4:2 und fixierte damit den Aufstieg der Juniors.

Für die Überraschung des Abends sorgte Fußach. Der Vorarlbergligist warf den höherklassigen FC Bizau mit 3:2 aus dem Bewerb. Julian Wießmeier brachte Bizau zunächst in Führung, ehe Maurice Wunderli die Partie an sich riss. Der 29-Jährige erzielte zwischen der 23. und 41. Minute drei Treffer und drehte das Spiel praktisch im Alleingang. Reinaldo Ribeiro verkürzte unmittelbar nach der Pause auf 2:3, doch Fußach hielt dem Druck stand.
Drei Spiele, drei unterschiedliche Geschichten – doch eines verbindet sie: Im VFV Cup war bis weit in die Schlussphase nichts entschieden. VN-TK
















