Pioneers bezwingen Ravensburg mit 4:2

Der Niederländer Guus van Nes ist der neue Kapitän der Feldkircher.
Feldkirch “Ein Sieg ist ein Sieg”, bilanzierte der neue Kapitän Guus van Nes den 4:2-Erfolg über das DEL2-Team aus Ravensburg. Der 29-jährige Niederländer führt die Pioneers gemeinsam mit den beiden Verteidigern Roni Allén und Brycen Martin als Assistenzkapitäne in die neue ICE-Saison. “Das macht meine Rückkehr nach Feldkirch natürlich noch spezieller”, betonte van Nes.

Leeb sorgt für Führung
Die Feldkircher gingen im vierten Vorbereitungsspiel nach neun Minuten in Führung. Colin Leeb, der mit 1,70 Metern der kleinste Akteur im Feldkircher Aufgebot ist, verschaffte sich vor dem Gehäuse geschickt Raum und fälschte einen Schuss von Leo Woborsky unhaltbar ab. Gegen Ende des Startdrittels verpassten van Nes und Ville Immonen aus aussichtsreichen Positionen den vorzeitigen Ausbau des Vorsprungs.

Murray schlägt erneut zu
Im zweiten Durchgang rissen die Gäste aus Oberschwaben mehr Spielanteile an sich. Dennoch schlugen die Montfortstädter eiskalt zu: Verteidiger Roni Allén spielte in der 29. Minute mehrere Ravensburger aus und zirkelte die Scheibe präzise ins lange Eck zum 2:0. Die Towerstars antworteten jedoch postwendend und verkürzten keine 80 Sekunden später auf 2:1.
Die Partie gewann an Schärfe. Alex Caffi rückte nun mehrfach in den Mittelpunkt, ehe Blake Murray nachlegte: Der 25-jährige Kanadier bugsierte den Puck im Fallen am Gäste-Keeper vorbei zum 3:1 (34.). Es war sein dritter Treffer im vierten Testspiel. Trotzdem behielten die Gäste die Oberhand. Nach einem Lattentreffer belohnten sich die Oberschwaben Sekunden vor der zweiten Pausensirene für ihren Dauerdruck mit dem 3:2-Anschlusstreffer.

Im Schlussabschnitt drängten die Deutschen auf den Ausgleich. Caffi hielt den knappen Vorsprung mit starken Paraden fest, während die Feldkircher Offensive kaum noch für Entlastung sorgte. Erst in der Schlussminute erlöste Jesse Seppälä die rund 1100 Heimfans und schob die Scheibe zum 4:2-Endstand ins leere Tor ein. “Nach einem guten Start haben wir im zweiten Drittel komplett den Faden verloren. Da hat uns Caffi wirklich gerettet. Aber ja, es ist unsere fünfte Woche, da darf es nicht verwundern, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben”, sagte PIV-Coach Marko Ojanen nach dem Match. ABR