Pioneers gehen mit 0:8 unter

Sport / 04.10.2026 • 18:51 Uhr
Von der ersten Minute an waren Oliver Lam und die Pioneers gegen die Slowenen chancenlos.
Von der ersten Minute an waren Oliver Lam und die Pioneers gegen die Slowenen chancenlos. Domen Jancic

Feldkirch kassiert in Laibach die achte Pleite in Serie.

Feldkirch Am Ende schrammten die Pioneers gegen Ljubljana nur knapp an der höchsten Niederlage ihrer Vereinsgeschichte vorbei. Im Dezember 2022 kassierten die Feldkircher gegen Pustertal ein 0:9, am Sonntag ging die Mannschaft in Slowenien mit 0:8 unter. Der Auftritt gegen die Drachen glich einem sportlichen Offenbarungseid. Die achte Niederlage im achten Saisonspiel und vor allem die Höhe der Abfuhr sorgten bei Headcoach Marko Ojanen für tiefe Sorgenfalten. „Die einzigen, die auf ihrem Niveau gespielt haben, waren die Torhüter. Wir müssen einfach besser werden“, bilanzierte der sichtlich bediente Finne.

Den Feldkirchern fehlte die notwendige Energie. Die Pleite zeichnete sich bereits nach 20 Minuten ab.
Den Feldkirchern fehlte die notwendige Energie. Die Pleite zeichnete sich bereits nach 20 Minuten ab. Domen Jancic

Früher Doppelschlag bricht Gegenwehr

Bereits das Schussverhältnis von 4:14 im Startdrittel verdeutlichte die drückende Überlegenheit der Hausherren. Das 0:3 nach den ersten 20 Minuten schmeichelte den Gästen sogar. Die slowenischen Gastgeber vergaben mehrere hochkarätige Möglichkeiten und ließen zudem eigene Überzahlphasen ungenutzt verstreichen. Dass die Feldkircher zum sechsten Mal in dieser Saison bereits nach dem ersten Abschnitt einem Rückstand hinterherliefen, lag am kollektiven Aussetzer der Hintermannschaft. Bei allen drei Treffern der Drachen hebelte die Offensive der Slowenen die Vorarlberger Defensive mühelos aus. Nicolai Meyer hielt nach Querpass von Marly Quince zur Führung nur noch den Schläger hin (4.). Kaum 60 Sekunden später kam Rozle Bohinc aus zentraler Position unbedrängt zum Abschluss und stellte auf 2:0 (5.). In der 13. Minute lenkte Miha Bericic die Scheibe an Alex Caffi vorbei ins Gehäuse.

Es war der bisher höchste Sieg der Drachen in dieser Saison.
Es war der bisher höchste Sieg der Drachen in dieser Saison. Domen Jancic

Sommer mit bitterem Debüt

Bei den Gästen machte sich das strapaziöse Programm deutlich bemerkbar. Ohne die angeschlagenen Angreifer Noah Serdachny und Max Stiegler fehlte dem Tabellenletzten im dritten Spiel innerhalb von fünf Tagen schlicht die Kraft. Laibach steckte das Pensum hingegen locker weg und zog bis zur 30. Minute auf 6:0 davon. Nach dem sechsten Gegentreffer hatte Caffi genug und machte Platz für Backup Leon Sommer, der zu seinem ersten Liga-Einsatz für die Feldkircher kam. Obwohl die Hausherren danach einen Gang zurückschalteten, reichte es für die harmlosen Montfortstädter zu keinem Ehrentreffer mehr. Zwei weitere slowenische Treffer im Schlussabschnitt besiegelten schließlich das bittere 0:8-Debakel. ABR