Winterkrone offen, Abstiegskampf brennt: VOL.AT-Eliteliga vor heißem Finale

Sechs Siege ohne Gegentor! Riefensberg wirft Rotenberg aus dem Titelrennen.
Riefensberg Sechs Sieger, sechs weiße Westen und eine faustdicke Überraschung! Der vorletzte Spieltag der VOL.AT-Eliteliga in diesem Jahr hatte einiges zu bieten. Während das Spitzentrio im Gleichschritt Richtung Winterpause marschiert, verabschiedete sich Rotenberg mit einer bitteren Heimniederlage aus dem Rennen um den Halbzeittitel. Die Entscheidungen über die Winterkrone und die rote Laterne fallen erst in der letzten Herbstrunde.

Egg lässt sich die Tabellenführung nicht nehmen. Mit einem souveränen 3:0 gegen Schlins verteidigte der Titelfavorit seine Spitzenposition und bleibt in der Junkerau ungeschlagen. Doch die Verfolger lassen nicht locker. Admira Dornbirn erledigte ihre Aufgabe in Andelsbuch mit einem klaren 3:0, der Dornbirner SV holte in Nenzing einen hart erkämpften 1:0-Erfolg. Damit trennen die drei Erstplatzierten lediglich drei Punkte. Egg hat die Winterkrone selbst in der Hand, die beiden Dornbirner Klubs lauern auf einen Ausrutscher.
Die Geschichte des Spieltags schrieb allerdings Aufsteiger Riefensberg. Ausgerechnet beim favorisierten FC Rotenberg gelang den Wäldern ein überraschender 1:0-Auswärtssieg im Waldstadion in Lingenau. 90 Minuten lang mussten die 570 Zuschauer auf den entscheidenden Treffer warten, ehe Alexander Fink zuschlug. Der Torjäger, der bereits in der Vorsaison 15 Treffer erzielt hatte, machte mit seinem sechsten Saisontor den dritten Auswärtssieg des Neulings perfekt. Für Rotenberg war die Niederlage ein schwerer Rückschlag im Titelrennen.
Fünf Siege hintereinander! Feldkirch ist derzeit nicht zu bremsen. Mit dem 1:0 in Alberschwende setzten die Montfortstädter ihre bemerkenswerte Erfolgsserie fort und kletterten mit 19 Punkten aus elf Spielen auf Rang sechs. Ebenfalls auf dem Vormarsch befindet sich der FC Bizau, der Hard mit 2:0 bezwang und mit 20 Zählern auf den fünften Platz vorrückte.
Die Austria Lustenau Amateure und Ludesch trennten sich mit 1:1 und bleiben mit jeweils acht Punkten am Tabellenende hängen.
Damit bleibt vor den letzten 90 Minuten des Fußballjahres 2026 reichlich Zündstoff. Egg, Admira Dornbirn oder Dornbirner SV – wer überwintert ganz oben? Und wer muss die lange Pause als Schlusslicht verbringen? Die Antworten liefert erst der letzte Herbstspieltag am kommenden Wochenende. VN-TK